Volkswagen hat den Schleier um den neuen ID.7 ein weiteres Stück gelüftet. Die Elektrolimousine tritt als rein elektrischer Nachfolger des Passat an und soll künftig mit Modellen wie dem Tesla Model 3 und dem Hyundai IONIQ 6 konkurrieren.
Die deutsche Marke hatte das Modell bereits vor einem halben Jahr mit dem Konzept ID. Aero angekündigt. Nun zeigt sie erstmals die Serienversion – allerdings noch unter einer … elektrolumineszierenden Tarnfolie.
Obwohl diese Tarnung verschiedene Licht- und Farbeffekte erzeugen kann und die Konturen des ID.7 weiterhin kaschiert, lässt sich erkennen, dass sich das neue Modell an der Designsprache der „ID-Familie“ orientiert.
Innenraum vollständig enthüllt
Während Volkswagen die Außenhaut mit einer aufwendigen und durchaus spektakulären Tarnung versieht, geht die Marke beim Innenraum genau den entgegengesetzten Weg: Hier ist bereits alles zu sehen.
Die grundlegende Gestaltung entspricht den übrigen Elektroautos von Volkswagen: wenige Tasten, ein größerer zentraler Bildschirm sowie ein kleineres Display als Instrumentenanzeige. Dennoch sind deutliche Weiterentwicklungen erkennbar.
So misst der zentrale Bildschirm 15” und ist damit der größte, der bislang in einem Volkswagen ID verbaut wurde. Das Instrumentendisplay ist nun in das Armaturenbrett integriert, statt oberhalb des Lenkrads platziert zu sein. Dieses verfügt weiterhin über die haptischen Bedienelemente, die Volkswagen nach eigener Aussage bald „überarbeiten“ will.
Im Innenraum hebt Volkswagen zudem das System „Smart Air Vents“ hervor, also intelligente Luftauslässe. Laut der deutschen Marke erkennt es den Fahrer über den Schlüssel und beginnt bereits vor dessen Einstieg damit, die Temperatur im Fahrgastraum anzupassen.
Gleichzeitig lässt sich die Klimaanlage per Sprachbefehl steuern. Zudem kann sie den Luftstrom automatisch entweder im Innenraum verteilen oder gezielt auf die Insassen richten.
Die Daten des Volkswagen ID.7
Bei dieser Gelegenheit hat Volkswagen auch erste Werte zu seiner Elektrolimousine veröffentlicht. Erwartungsgemäß basiert der ID.7 auf der MEB-Plattform und misst 4940 mm in der Länge, 1859 mm in der Breite sowie 1529 mm in der Höhe. Der Radstand beträgt 2969 mm und entspricht damit dem des Volkswagen ID. Buzz.
Damit ist der ID.7 deutlich größer als die Passat-Limousine mit 4775 mm Länge und sogar länger als der schlankere Arteon, der 4866 mm misst. Auch seine elektrischen Konkurrenten, der Model 3 mit 4694 mm und der IONIQ 6 mit 4855 mm, fallen kleiner aus, was sich voraussichtlich in den Platzverhältnissen im Innenraum bemerkbar machen wird.
Weitere technische Angaben hat Volkswagen bislang nicht genannt. Bestätigt wurde lediglich eine Reichweite von bis zu 700 km für den ID.7.
Da der ID. Aero mit einer Batterie von 77 KWh Kapazität vorgestellt wurde, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch der Volkswagen ID.7 einen Akku mit derselben Kapazität erhält.
Trotz der weiterhin vertraulich behandelten finalen Spezifikationen dürfte der neue Volkswagen ID.7 mit Heckantrieb und einem einzelnen Elektromotor sowie mit Allradvarianten und zwei Motoren – einem vorn und einem hinten – angeboten werden. Eine dieser Ausführungen soll die sportliche GTX-Variante sein.
Wann kommt der ID.7?
Bis zur vollständigen Enthüllung des neuen Volkswagen ID.7 dürfte es nicht mehr lange dauern: Die deutsche Marke deutet an, dass wir ihn im zweiten Quartal dieses Jahres kennenlernen werden.
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