Die drei Zylinder haben ihren schlechten Ruf nicht erst seit gestern. Er ist fast so alt wie diese Bauart selbst, die Ende der 1990er-Jahre vor allem in kleineren und günstigeren Modellen zunehmend kommerziell eingesetzt wurde. Damals standen Dreizylindermotoren fast immer für wenig Leistung, starke Vibrationen und bescheidene Fahrleistungen.
Mehr als 30 Jahre später hat sich vieles verändert. Der technische Fortschritt hat Dreizylindermotoren aus der Rolle einer Lösung für die billigsten Kleinstwagen herausgeführt; bei Hubraum kleinen Motoren sind sie heute beinahe der Standard.
Inzwischen finden sie sich sogar in familienorientierten Fahrzeugen wie dem Škoda Octavia oder dem SEAT Leon Sportstourer. Leistung, Drehmoment und Laufkultur erreichen dabei Werte, die bei dieser Motorarchitektur einst undenkbar gewesen wären. Dennoch bleiben manche skeptisch: Kann man so kleinen Motoren vertrauen?
Diese Liste stellt sieben Dreizylindermotoren vor, die sich auf dem Markt einen Ruf für Zuverlässigkeit erarbeitet haben. Zuvor lohnt sich ein Blick darauf, woher der schlechte Ruf dieser Bauweise stammt und was einen Dreizylinder technisch von einem Vierzylinder unterscheidet.
Sind Dreizylindermotoren schlecht?
Nein. Ein Teil ihres schlechten Rufs lässt sich jedoch durch die Bauart erklären, die mehr Einschränkungen aufweist als ein Vierzylinder. Bei einem Reihen-Dreizylinder gleichen sich die bewegten Massen nicht so natürlich aus wie bei einem Vierzylinder. Das führt zu stärkeren Vibrationen und einem weniger ruhigen Lauf.
Bei Dreizylindermotoren erfolgt alle 240° Kurbelwellenumdrehung eine Verbrennung, während der Abstand beim Vierzylinder 180° beträgt. Zwischen den einzelnen Arbeitstößen vergeht somit mehr Zeit, was den charakteristischen Klang und das rauere Laufgefühl eines Dreizylinders mit erklärt.
Hinzu kommt, dass die ersten Dreizylindermotoren überwiegend direkt von Vierzylinder-Architekturen abgeleitet waren. Sie waren daher von Natur aus unausgewogen und laut. Das bedeutete allerdings nicht zwangsläufig, dass sie unzuverlässig sein mussten. Der legendäre 1.4 TDI des Volkswagen-Konzerns ist ein hervorragendes Beispiel dafür.
Trotz dieser konstruktiven Grenzen haben die Hersteller im Laufe der Jahre gelernt, diese Eigenschaften auszugleichen. Schwungräder, spezielle Motorlager, weiterentwickelte Einspritzsysteme und andere Maßnahmen reduzierten Vibrationen und Geräusche deutlich. Gleichzeitig machten bessere Materialien und Fertigungsmethoden die Motoren kultivierter und zuverlässiger.
Schließlich gab die breite Einführung der Turbotechnik bei Benzinmotoren diesen Antrieben einen enormen Schub. Aus trägen und leistungsschwachen Motoren wurden Aggregate, die interessante Leistungs- und Drehmomentwerte erreichen. Heute gibt es Dreizylinder mit mehr als 150 PS; einer in dieser Liste nähert sich sogar 300 PS.
Dank Turboladern – und in jüngerer Zeit auch mithilfe von Elektromotoren – können diese Motoren trotz ihres geringen Hubraums genügend Leistung und Drehmoment selbst für Familienfahrzeuge bereitstellen. Nach dieser Einführung folgen nun sieben Dreizylindermotoren, denen man vertrauen kann.
Wichtiger Hinweis: Die allgemeinen Angaben zu diesen Motoren ersetzen keine sorgfältige Prüfung der Wartungshistorie, Laufleistung und Nutzungsart jedes einzelnen Fahrzeugs. Berücksichtigen Sie all diese Faktoren, bevor Sie Ihr nächstes Auto kaufen.
Renault 0.9 TCe
Als geringer Hubraum aufgrund der damaligen Emissionsmessung im NEFZ-Zyklus besonders gefragt war, trieb Renault das Konzept auf die Spitze und entwickelte einen Motor mit 900 cm³. Sein Name: Renault 0.9 TCe (H4B/H4Bt).
Dieser Turbo-Dreizylinder mit 898 cm³ leistet meist 90 PS und 135 Nm. Besonders kultiviert ist er nicht – im Leerlauf sind Vibrationen spürbar, und vor dem Einsetzen des Turbos fehlt es ihm an Durchzug. In leichten Autos wie dem Clio oder Sandero bietet er aber völlig ausreichende Fahrleistungen und angemessene Verbrauchswerte. Über diesen Link finden Sie einige Gebrauchtwagen mit diesem Motor.
Bei der Zuverlässigkeit genießt er einen deutlich besseren Ruf als der größere Vierzylinder 1.2 TCe. Konstruktiv ist er relativ einfach gehalten, mit Saugrohreinspritzung und Steuerkette. Trotzdem gibt es insbesondere bei Exemplaren der ersten Baujahre Fälle gelängter Steuerketten, die sich meist durch ein metallisches Geräusch beim Kaltstart bemerkbar machen.
Insgesamt gilt er als zuverlässiger und langlebiger Motor ohne chronische Probleme, sofern er korrekt gewartet wurde. Für noch höhere Sparsamkeit gab es zudem ab Werk vorbereitete Varianten für Benzin und LPG.
Er wurde durch den 1.0 TCe ersetzt, der ebenfalls drei Zylinder besitzt, im Alltag jedoch angenehmer zu fahren ist. Er kam in verschiedenen Modellen von Dacia, Nissan, Mitsubishi und selbstverständlich Renault zum Einsatz, darunter auch in diesem Clio, der bereits unser Gebrauchtwagen der Woche war:
Volkswagen 1.0 TSI
Der Volkswagen 1.0 TSI aus der EA211-Familie ist ein Turbo-Dreizylinder, der seit über einem Jahrzehnt auf dem Markt ist. Mit Leistungen von 90 PS bis 116 PS überzeugt er durch Effizienz, gute Zugkraft bei niedrigen und mittleren Drehzahlen sowie eine für einen Dreizylinder sehr überzeugende Laufkultur.
In Fahrzeugen wie Polo, Golf, Ibiza, Leon oder Octavia verbindet er durchaus akzeptable Fahrleistungen mit niedrigem Verbrauch. In größeren Autos wird sein kleiner Hubraum allerdings deutlicher spürbar, wenn das Fahrzeug voll beladen ist oder auf der Autobahn bewegt wird. Gebrauchtwagen mit diesem Motor finden Sie über diesen Link.
Sein Ruf in Sachen Zuverlässigkeit ist insgesamt sehr positiv. Er wird nicht mit schwerwiegenden chronischen Problemen in Verbindung gebracht, und es gibt sogar Berichte über Exemplare mit mehr als 500.000 km Laufleistung, darunter als Taxi genutzte Fahrzeuge. Das sind selbstverständlich Extremfälle, sie zeigen aber, dass ein kleiner Turbo-Dreizylinder nicht zwangsläufig eine kurze Lebensdauer hat. Selbst in Brasilien, wo die Kraftstoffqualität niedriger als in Europa ist, bewähren sich diese Motoren gut.
Wie jeder moderne Motor verlangt er dennoch sorgfältige Wartung. Sinnvoll ist die Kontrolle der Ölwechselhistorie, möglicher Kühlmittelverluste, Zündaussetzer sowie des Zustands von Turbolader und dessen Aktuatoren bei Fahrzeugen mit höherer Laufleistung.
Alles in allem ist er sparsam, ausreichend kräftig und nachweislich robust. Das zeigt sich auch daran, dass der Volkswagen-Konzern den 1.0 TSI viele Jahre nach seiner Einführung weiterhin einsetzt.
Toyota 1.0 VVT-i
Nur wenige Dreizylindermotoren haben sich einen so guten Zuverlässigkeitsruf aufgebaut wie der 1KR-FE. Daihatsu entwickelte diesen 1,0-Liter-Saugmotor mit 998 cm³ für Toyota; sein Debüt gab er 2004. Sein Konzept ist vergleichsweise schlicht: Aluminiumblock und -zylinderkopf, vier Ventile je Zylinder, Steuerkette und variable VVT-i-Ventilsteuerung. Kein Turbo, keine exotischen Lösungen und bei den gängigsten Varianten lediglich Saugrohreinspritzung.
Mit 68 PS in den ersten Ausführungen und 72 PS in neueren Varianten sollte er nie mit Fahrleistungen beeindrucken. Das geringe Gewicht der Fahrzeuge, in denen er verbaut wurde, kaschiert die bescheidene Leistung und macht ihn besonders stadtgeeignet. Er kam in mehreren Generationen des Toyota Aygo sowie im Yaris und iQ zum Einsatz, außerdem im Citroën C1 und Peugeot 107/108. Gebrauchtwagen mit diesem Motor finden Sie über diesen Link.
Der fehlende Turbo bedeutet weniger mechanische Komplexität, aber auch wenig Drehmoment: rund 93 Nm. Um Geschwindigkeit wieder aufzunehmen oder Steigungen zu bewältigen, muss daher häufig geschaltet werden. Auf der Autobahn wird er lauter, und die Grenzen eines kleinen 1,0-Liter-Saugmotors treten klar hervor. In der Stadt ist es umgekehrt: Er spricht gleichmäßig an, reagiert leichtfüßig und ist sehr sparsam.
Die einfache Mechanik ist zugleich eines der wichtigsten Argumente für den 1KR-FE und erklärt seinen ausgezeichneten Ruf. Der Motor ist robust, günstig im Unterhalt und kann hohe Laufleistungen erreichen. Sogar im Renneinsatz. Tatsächlich setzte Razão Automóvel einen Citroën C1 ein, der drei 24-Stunden-Rennen unter Vollast ohne jeden Defekt absolvierte. Anschließend bestritt er noch drei weitere Rennen über 6 und 12 Stunden.
Eine weitere Tatsache sagt viel über dieses Aggregat aus: Der 1KR-FE blieb mehr als 20 Jahre im Einsatz. Erst kürzlich schickte Toyota ihn wegen der Emissionsvorschriften in den Ruhestand. Einen ähnlich zuverlässigen und günstig zu wartenden Motor zu finden, ist schwierig.
FIAT 1.0 FireFly GSE
FireFly, intern auch GSE für Global Small Engine genannt, bezeichnet die Familie kleiner Motoren, die FIAT entwickelte, um die älteren FIRE-Motoren schrittweise abzulösen. Beim 1.0 handelt es sich um einen Dreizylinder mit 999 cm³, der sowohl als Saugmotor als auch mit Turbo erhältlich ist, wobei beide technisch wichtige Unterschiede aufweisen.
In Europa wurde der 1.0 FireFly als Saugmotor vor allem mit 70 PS und 92 Nm sowie durch die Kombination mit dem 12-V-Mildhybrid-System im FIAT 500 und Panda bekannt. Er ist vergleichsweise simpel aufgebaut, ohne Turbolader und mit Saugrohreinspritzung. Seine 70 PS beeindrucken nicht, enttäuschen aber auch nicht, wenn sie kleine und leichte Autos bewegen müssen.
In der Stadt fühlt er sich besonders wohl, bietet eine gleichmäßige Leistungsentfaltung und niedrige Verbrauchswerte. Außerhalb der Stadt erfordern die bescheidenen 92 Nm häufiges Schalten und höhere Drehzahlen, um Tempo aufzubauen; dadurch tritt auch der typische Dreizylinderklang stärker in den Vordergrund. Über diesen Link finden Sie einige Gebrauchtwagen mit diesem Motor.
Der 1.0 FireFly Turbo, auch 1.0 T3 genannt, ist deutlich anders ausgelegt. Mit Turbolader und Direkteinspritzung erreichte er in Europa 120 PS und 190 Nm, in Lateinamerika 130 PS und 200 Nm. Das höhere Drehmoment verändert das Fahrerlebnis: Er reagiert bei niedrigen Drehzahlen besser, beschleunigt deutlich leichter wieder und passt besser zu größeren Modellen wie FIAT 500X, Tipo oder Jeep Renegade.
Die FireFly-Familie hat hinsichtlich der Zuverlässigkeit insgesamt einen ordentlichen Ruf. Allerdings sollte man nicht alle Versionen als mechanisch identisch betrachten. Auf ungewöhnlichen Ölverbrauch, Undichtigkeiten und den Zustand des Steuertriebs sollte besonders bei Fahrzeugen mit schlecht dokumentierter Wartung geachtet werden. Wie bei jedem kleinen Turbomotor sind die Einhaltung der Wartungsintervalle und die korrekte Ölspezifikation besonders wichtig.
Hyundai/Kia 1.0 T-GDi Kappa
Der 1.0 T-GDi aus der Kappa-Familie kam Mitte des vergangenen Jahrzehnts nach Europa und verbreitete sich rasch in den Modellreihen von Hyundai und Kia. Mit 998 cm³, Turbolader und Direkteinspritzung gibt es ihn in Varianten mit 100 PS bis 120 PS und bis zu 172 Nm; einige sind mit 48-V-Mildhybrid-Systemen kombiniert.
Verwendet wurde er in Modellen wie Hyundai i10, i20, i30, Bayon und Kona sowie in Kia Picanto, Rio, Ceed, Stonic und XCeed – folgen Sie diesem Link, um einige Gebrauchtmodelle mit diesem Motor zu entdecken. Seine Laufbahn ist zudem noch nicht beendet: Auch im neuen Kia K4 findet sich eine weiterentwickelte Variante dieses 1.0 T-GDi.
Beim Fahren ist er angenehm und bei niedrigen Drehzahlen ausreichend kräftig, sodass nicht ständig zum Schalthebel gegriffen werden muss. Die 100 PS oder 120 PS reichen für den Alltag vollkommen aus. Eine weniger positive Eigenschaft hat er jedoch: Bei starker Beanspruchung neigt er zu einem höheren Verbrauch als vergleichbare Konkurrenzmotoren.
Die Zuverlässigkeit fällt insgesamt gut aus, und es gibt kein schwerwiegendes, alle Ausführungen betreffendes Problem, das die Karriere dieses Motors geprägt hätte. Dokumentiert sind Ablagerungen an den Einlassventilen, die bei Direkteinspritzern systembedingt auftreten können, sowie vereinzelte Fälle rund um Zündung und Turbolader. Insgesamt hat mehr als ein Jahrzehnt Einsatz dem 1.0 T-GDi jedoch zu einem guten Ruf verholfen.
BMW 1.5 Turbo B38
Der BMW B38 beweist, dass Dreizylinder nicht auf die kleinsten Hubräume beschränkt sein müssen. Dieser BMW-Motor mit 1.499 cm³ gehört zur modularen Motorenfamilie der Marke, deren Zylinder beziehungsweise Module jeweils rund 500 cm³ umfassen. Zu ihr gehören auch die Vierzylinder B48 und die Sechszylinder B58.
Der 2013 eingeführte B38 wird weiterhin produziert und eingesetzt. Im Lauf seiner Karriere kam er in Modellen wie BMW 1er, 2er, 3er, X1 und X2 sowie in mehreren MINI zum Einsatz. Je nach Variante gibt es unterschiedliche Leistungsstufen, doch den Extremfall stellte der BMW i8 dar: Dort leistete eine tiefgreifend überarbeitete Version dieses Dreizylinders 231 PS – beeindruckende 154 PS/l.
Auf der Straße machen sich die 1,5 Liter bemerkbar. Im Vergleich zu den kleinen 1,0-Liter-Dreizylindern stehen mehr Drehmoment und ein kräftigeres Ansprechen bereits bei niedrigen Drehzahlen zur Verfügung. Dadurch lassen sich Beschleunigung und Zwischenspurts ohne ständiges Schalten bewältigen. Dank einer Ausgleichswelle läuft er für einen Dreizylinder zudem sehr kultiviert, auch wenn der typische Klang bei höheren Drehzahlen hörbar wird. Einige Gebrauchtwagen mit diesem Motor entdecken Sie über diesen Link.
Die Zuverlässigkeit ist im Allgemeinen gut, doch bei den frühen Exemplaren verdient ein Punkt besondere Aufmerksamkeit: das Axiallager der Kurbelwelle, vor allem bei Autos mit Handschaltung. Dieses Bauteil begrenzt die Längsbewegung der Kurbelwelle und nimmt die durch das Betätigen der Kupplung entstehenden Kräfte auf. Zu großes Axialspiel kann Ausfälle und erhebliche Schäden verursachen. Bei frühen B38 sollte dies berücksichtigt werden, prägt aber nicht die Laufbahn eines Motors, der mehr als ein Jahrzehnt später noch immer gebaut wird.
Volkswagen 1.4 TDI PD
Wenn ein Dreizylindermotor keine Vorstellung braucht, dann ist es der 1.4 TDI PD des Volkswagen-Konzerns. In den 2000er-Jahren trieb er Millionen europäischer Kleinwagen an und wurde durch seinen unverwechselbaren Klang, sehr niedrigen Verbrauch und hohe Laufleistungen bekannt.
Mit 1.422 cm³, Graugussblock und Direkteinspritzung über das Pumpe-Düse-System lässt er sich vereinfacht als enger Verwandter des berühmten 1.9 TDI PD mit einem Zylinder weniger betrachten. Er war in mehreren Varianten mit 70 PS bis 90 PS erhältlich und wurde in Modellen wie Volkswagen Polo, Lupo, Audi A2, SEAT Ibiza und Škoda Fabia verbaut. Über diesen Link finden Sie einige Gebrauchtwagen mit diesem bekannten Motor.
Laufkultur war nie seine Stärke. Er arbeitet rau, Vibrationen sind deutlich wahrnehmbar, und der Klang eines Dreizylinder-Diesels ist unverwechselbar. Dafür bietet er bei niedrigen Drehzahlen reichlich Drehmoment und erzielt hervorragende Verbrauchswerte. In einem Polo, Ibiza oder Fabia sind reale Werte unter 5,0 l/100 km ohne besondere Sparmaßnahmen durchaus möglich.
Auch durch seine Robustheit erwarb er sich einen Namen, obwohl er keineswegs unzerstörbar ist. Wegen der hohen Belastung der Nockenwelle verlangt das Pumpe-Düse-System nach Öl mit der richtigen Spezifikation. Bei neueren Versionen mit Dieselpartikelfilter kann häufiges Fahren auf Kurzstrecken zudem Probleme bei der Regeneration verursachen.
Er ist weder der laufruhigste noch der leistungsstärkste oder modernste Dreizylinder in dieser Liste. Genau das Gegenteil ist der Fall. Doch nur wenige verkörpern so treffend eine Zeit, in der ein kleiner Diesel eine sehr einfache Aufgabe hatte: wenig verbrauchen und lange halten.
Toyota 1.6 Turbo G16E-GTS
Zum Abschluss dieser Liste folgt ein weiterer Toyota-Motor und ein Dreizylinder, der zahlreiche Vorurteile gegenüber dieser Antriebsart widerlegt. Kaum ein Serien-Dreizylinder steht dem Motorsport näher.
Der Toyota 1.6 Turbo G16E-GTS leistete im ersten europäischen GR Yaris 261 PS, stieg später auf 280 PS und erreicht im GR Corolla 300 PS. Damit zählt er zu den stärksten jemals in Serie produzierten Dreizylindermotoren. Es gibt nicht viele davon, doch über diesen Link finden Sie einige gebrauchte GR Yaris.
In der Generation des GR Yaris, die derzeit in Portugal verkauft wird, entwickelt er 280 PS und 390 Nm, die über das GR-FOUR-System an alle vier Räder gelangen. Natürlich ist dieser Motor erheblich komplexer und spezialisierter als die übrigen Aggregate dieser Liste, doch die Zuverlässigkeit wird dem Ruf der Marke gerecht.
Er ist nicht günstig, aber zugleich die perfekte Ausnahme in dieser Liste: Drei Zylinder bedeuten nicht zwingend wenig Leistung, Vibrationen oder mangelnde Robustheit. Ganz im Gegenteil. Mit der richtigen Technik können sie sogar das Herz eines echten Sportwagens bilden.
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