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Mitsubishi Pajero: Der Dakar-Sieger von 1985 ist zurück

Weißer Geländewagen mit Nummer 15, Rallye-Streifen und Ersatzreifen auf der Motorhaube in Ausstellungshalle.

Jahrzehntelang stand er lediglich als weiteres Fahrzeug in einem Lager. Nun ist er wieder ein Symbol: Mitsubishi hat den Pajero restauriert, der der Marke 1985 den ersten Sieg bei der Dakar einbrachte, nachdem er über Jahrzehnte in Vergessenheit geraten war.

Mitsubishi Pajero und der Dakar-Sieg von 1985

Damals führte die Rallye Dakar noch von Paris in Frankreich nach Dakar im Senegal. Die Marathonrallye erstreckte sich über 10.284 km und dauerte 22 Tage.

Die Herausforderung war gewaltig, die Konkurrenz erbittert: Toyota Land Cruiser, Range Rover, Porsche 959 und Opel Manta gehörten zu den Fahrzeugen am Start.

Unter diesen Bedingungen errang der Pajero den ersten Gesamtsieg eines japanischen Herstellers bei der Rallye Dakar. Die Kombination aus Tempo und Zuverlässigkeit brachte Patrick Zaniroli und Jean Da Silva den Sieg; ein weiteres Mitsubishi-Team machte den Erfolg mit dem zweiten Platz komplett.

Damit begann für die Marke eine goldene Ära: zwölf Dakar-Siege, davon sieben in Folge zwischen 2001 und 2007.

Behutsame Restaurierung des historischen Pajero

Erstaunlicherweise befand sich der historische Sieger trotz der jahrzehntelangen Standzeit in gutem Zustand. Die Restaurierung fiel deshalb bewusst zurückhaltend aus: Der 2,6-Liter-Turbo-Vierzylindermotor mit 225 PS wurde überholt, jedoch nicht neu aufgebaut. Auch die Karosserie mit ihren Paneelen aus Carbonfaser und Kevlar behielt ihre Kampfspuren – inklusive Kratzern und Dellen.

So bleibt er eine greifbare Erinnerung an die Zeit, in der Mitsubishi die Wüste und die Rallye-Welt beherrschte.


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