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Citroën C5 X: Neues Topmodell mit Crossover-Form

Weißer Citroën C5X Hybrid SUV in modernem Showroom mit großen Fenstern und Ladestation im Hintergrund.

Bei Citroën gibt es inzwischen kaum noch Modelle mit klassisch-traditionellen Karosserieformen (der C1, der kurz vor dem Aus steht, ist der letzte). Mit dem C5 X als neuem Flaggschiff und „hybrider“ Karosserie (ein Crossover, der mehrere Fahrzeugtypen miteinander vermischt) wird diese Entwicklung nun erneut bestätigt. Zwar kehrt die alphanumerische Bezeichnung C5 zurück, doch ergänzt Citroën sie um ein X – gewissermassen ein „Chromosom“ zur Typ-Definition, das sich bei Autoherstellern immer weiter ausbreitet.

Bei BMW trägt praktisch jedes SUV ein X, bei Fiat gibt es den 500X, bei Mitsubishi heisst der Eclipse „Cross“ (Kreuz bzw. X auf Englisch), bei Opel den Crossland, und bei Citroën selbst die AirCross C3 und C5 … die Reihe liesse sich lange fortsetzen, aber dabei belasse ich es, um nicht zu ermüden.

Viele Hersteller scheinen sich darauf verständigt zu haben, dass ein X am besten vermittelt, was gemeint ist: eine genetische Kreuzung aus SUV, Kombi, Crossover (wieder ein „Cross“ …) und – je nach Ausrichtung – auch einem Fahrzeug, das sich mit Freizeit, Outdoor-Momenten und ein wenig Offroad-Attitüde verbindet.

Das jüngste Beispiel dafür ist der neue Citroën C5 X. Er bringt der französischen Marke im Segment D wieder ein Topmodell zurück – selbstverständlich mit etwas mehr Bodenfreiheit, einer weit nach hinten gezogenen Heckklappe und vor allem einer höher platzierten Sitzposition als bei klassischen Limousinen. Kurz gesagt: X.

Komfort als absolute Priorität

Als technische Basis dient die Plattform (EMP2) des C5 Aircross – allerdings gestreckt. Der Radstand liegt bei 2,785 m, also 5,5 cm mehr als beim C5 Aircross und knapp darunter, aber in ähnlicher Grössenordnung wie beim Peugeot 5008 (2,84 m). Citroën stellt damit markentypische Stärken in Aussicht: geschmeidigen Abrollkomfort und grosszügige Platzverhältnisse.

Beim Fahrwerk setzt Citroën serienmässig in allen Versionen auf die bekannten progressiven hydraulischen Anschläge (in den Stossdämpfern). Darüber hinaus gibt es eine weiterentwickelte Hybrid-plug-in-Variante mit variabler Dämpferkennlinie, die das Verhalten des C5 X an Stimmung und Strassenart anpassen soll.

Im Innenraum soll der C5 X im Segment D der Volumenmarken neue Massstäbe setzen. Dafür kommen Sitze mit besonders komfortablem Bezug zum Einsatz, die beim Kontakt mit dem Körper einen Effekt erzeugen sollen, der an eine gute Matratze erinnert. Auch beim Geräuschkomfort wurde nicht gespart: Verbundglas ist sowohl in der Windschutzscheibe als auch im hinteren Fensterbereich verbaut – eine Lösung, die man häufig eher bei Premiumherstellern findet.

Der Kofferraum unterstreicht mit 545 Litern Fassungsvermögen die Familienausrichtung des Citroën C5 X (bei einer Gesamtlänge von 4,80 m). Gleichzeitig eignet er sich auch für den Transport von Surfboards oder anderer sperriger Ausrüstung – insbesondere dann, wenn die Rückenlehnen der zweiten Sitzreihe umgelegt werden und so ein Ladevolumen von maximal 1640 Litern entsteht. Die Heckklappe lässt sich motorisiert öffnen und schliessen, die Ladekante ist niedrig und die Ladefläche eben – alles darauf ausgelegt, Ein- und Ausladen möglichst einfach zu machen.

Evolution bei der technologischen Raffinesse

Neu ist das Infotainment-Interface mit ausgebauter Konnektivität: Verbindung, Laden und Smartphone-Spiegelung für Android und Apple funktionieren durchgängig kabellos. Dazu kommt ein neuer 12”-Touchscreen.

Ausserdem stellt Citroën ein Betriebssystem mit Sprachbedienung in natürlicher Sprache und einen gross dimensionierten head-up display in Aussicht, teils mit Funktionen auf Basis von Augmented Reality. Das System ist farbig und wird in die Windschutzscheibe projiziert – zum ersten Mal bei der französischen Marke. Bisher wurde die Information auf eine Kunststoffscheibe projiziert, die oben aus dem Armaturenbrett herausfuhr, eine einfachere, günstigere und weniger angenehme Lösung.

Das Ende des Diesel

Zum ersten Mal wird es bei einem Citroën oberhalb des untersten Marktsegments (abseits des C1) keine Diesel-Motorisierung geben. Das bestätigt Vincent Cobée, CEO der französischen Marke: „die procura pelos motores a gasóleo está a cair a pique em todos os segmentos e sendo o C5 X um carro com uma maioritária componente de vendas para empresas, isso faz com que a motorização híbrida plug-in seja mais atrativa com um Custo Total de Propriedade inferior“.

Der plug-in-Hybrid mit 225 cv – mehr als 50 km rein elektrisch, Verbräuche in der Grössenordnung von 1,5 l/100 km, eine Höchstgeschwindigkeit nahe 225 km/h und 0 auf 100 km/h in etwas mehr als 9 Sekunden – kombiniert den 1.6-Liter-Benziner mit 180 cv mit einem vorn platzierten Elektromotor mit 109 cv.

Daneben sind weitere rein verbrennungsmotorische Varianten vorgesehen: derselbe 1.6 PureTech mit 180 cv (allein, ohne Elektromotor) sowie eine zweite, leistungsschwächere Version als 1.2 PureTech mit 130 cv.

Wann kommt er?

Der Verkauf des neuen Citroën C5 X startet im kommenden Herbst. Zu erwarten sind Einstiegspreise zwischen 32 000 und 35 000 euros.


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