Die Welt der Luxusautomobile hat einen neuen Hauptdarsteller: den Rolls-Royce CoupéTail by Engler. Seine Basis ist die jüngste Überarbeitung des Ghost – also ausgerechnet die viertürige Limousine.
Das Projekt richtet sich an alle, die Modelle wie den inzwischen eingestellten Rolls-Royce Wraith vermissen, sich aber nicht für den vollelektrischen Spectre entscheiden möchten. Deshalb wurde die Karosserie des Ghost zu einem edlen und eleganten Coupé umgestaltet, inklusive der zwei gegenläufig öffnenden Türen.
Rolls-Royce CoupéTail by Engler: Coupé auf Ghost-Basis
Bei den meisten Details stand der Spectre Pate. Der entscheidende Unterschied verbirgt sich jedoch unter der Motorhaube dieses Rolls-Royce CoupéTail: Dort arbeitet ein Biturbo-V12, der nun mehr als 750 PS Leistung und 100 Nm Drehmoment bereitstellt.
Im Vergleich zum serienmäßigen V12 des Rolls-Royce Ghost erhält der CoupéTail neue Turbolader, ein überarbeitetes Schmiersystem sowie eine speziell für dieses Modell entwickelte elektronische Motorsteuerung.
V12-Leistung und Komfort des Rolls-Royce CoupéTail
Nach Angaben des Herstellers beschleunigt der CoupéTail in weniger als vier Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht zudem eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h.
Damit übertrifft er die Fahrleistungen des Rolls-Royce Spectre Black Badge, ohne auf den gewohnten akustischen Komfort zu verzichten. Dazu tragen die verstärkte Dämmung und das um rund 25 mm tiefergelegte Fahrwerk bei.
Ein Rolls-Royce für Unangepasste
Mit einem Grundpreis von 2,2 Millionen Euro ohne Steuern (Quelle: Carscoops) ist der Rolls-Royce CoupéTail by Engler mehr als nur ein Automobil – er ist ein Ausdruck von Individualität. Die Fertigung wird auf lediglich 19 Exemplare begrenzt, von denen fünf eine exklusive Personalisierung erhalten. Selbst die Spirit-of-Ecstasy-Figur wurde von einem Bildhauer neu interpretiert und wirkt dadurch noch individueller und einzigartiger.
Engler versichert, dass trotz der vorgenommenen Umbauten ein großer Teil der originalen Rolls-Royce-Komponenten erhalten bleibt. So kann der Kunde die ursprüngliche Garantie der britischen Marke behalten. Damit entsteht eine Alternative für Interessenten, die ein Rolls-Royce-Coupé wünschen, den stillen Wechsel zur Elektromobilität aber nicht mitgehen wollen. Für sie bleibt das Grollen des V12 unersetzlich.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Kommentar hinterlassen