Der Bugatti W16 im Lamborghini Diablo
Eines der frühesten Kapitel in der Geschichte von Bugattis gewaltigem 8,0-Liter-W16 mit vier Turboladern spielte sich nicht im Heck eines Veyron ab, sondern in dem eines Lamborghini Diablo.
Der italienische Supersportwagen war ursprünglich um einen V12 herum entwickelt worden. Welche Umbauten nötig waren, um den riesigen und 436 kg schweren Motor unterzubringen, lässt sich daher nur erahnen. Dafür verlieh er dem Diablo eine geradezu höllische Leistung von 1001 PS – praktisch doppelt so viel wie im Serienzustand. Teuflisch …
Von der Existenz dieses „Testmulis“ wussten wir bislang nichts. editiononeoff stellte es jedoch im folgenden Beitrag vor – und lieferte zudem einen Bonus: den ersten gebauten Testprototypen des Veyron.
Warum der Lamborghini Diablo gewählt wurde
Die Entscheidung für einen Lamborghini Diablo war keineswegs zufällig. Bugatti wurde 1998 vom Volkswagen-Konzern übernommen, zu dem damals auch Lamborghini gehörte. Die italienische Marke arbeitete bereits am Nachfolger Murciélago und hatte – reine Spekulation – vermutlich noch ein oder zwei Diablo „zur Hand“, die Bugatti für diesen Zweck nutzen konnte.
Auch die ungewöhnliche Breite des Diablo von mehr als zwei Metern könnte bei der Auswahl entscheidend gewesen sein: Sie bot möglicherweise ausreichend Platz für Bugattis breiten W16 und die gesamte für seinen Betrieb erforderliche Technik.
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