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Neuer DS 4: Luxus und Technologie für das Premium-Kompaktsegment

Goldfarbener DS4 Prime Limousine mit markantem LED-Scheinwerfer und sportlichen Felgen in Ausstellungsraum

Erinnern Sie sich an den ersten DS 4, den wir zunächst noch als Citroën DS4 kannten (2015 wurde er in DS 4 umbenannt)? Der fünftürige Kompaktkombi mit Crossover-Genen – besonders auffällig waren seine feststehenden hinteren Seitenfenster – wurde von 2011 bis 2018 gebaut. Einen Nachfolger erhielt er jedoch nicht, doch diese Lücke soll nun endlich bald geschlossen werden.

Die endgültige Enthüllung des neuen DS 4 wird für Anfang 2021 erwartet. DS Automobiles stimmt bereits jetzt mit einer Reihe von Teasern auf das Modell ein und verrät zudem vorzeitig mehrere Eigenschaften, mit denen es sich gegen die Premium-Konkurrenz behaupten soll.

Premium-Konkurrenz? Ganz genau. Mit dem DS 4 greift DS Automobiles im Premium-Kompaktsegment an. Der Franzose soll sich daher zwischen Audi A3, BMW 1er und Mercedes-Benz A-Klasse positionieren und setzt dabei auf Luxus, Technik und Komfort.

EMP2 in weiterentwickelter Form

Als Modell des Groupe PSA nutzt der neue DS 4 eine weiterentwickelte Ausführung der EMP2-Plattform, die auch bei Fahrzeugen wie dem Peugeot 3008, Citroën C5 Aircross und DS 7 Crossback zum Einsatz kommt.

Neben den klassischen Benzin- und Dieselmotoren wird das Antriebsprogramm daher auch mindestens einen Plug-in-Hybrid umfassen. Dieser kombiniert den 180 PS starken 1.6 PureTech-Benziner mit einem Elektromotor mit 110 PS und erreicht so eine Systemleistung von 225 PS. Die Kraft gelangt ausschließlich über das e-EAT8-Getriebe an die Vorderräder – eine Konfiguration, die bereits aus dem Citroën C5 Aircross, Opel Grandland X und Peugeot 508 bekannt ist.

Obwohl es sich um eine Weiterentwicklung der vertrauten EMP2 handelt, soll sie Gewicht einsparen und zugleich Verfeinerungen bringen. Dafür kommen Verbundwerkstoffe, warmgepresste Strukturelemente sowie rund 34 m Industrieklebstoffe und Schweißpunkte zum Einsatz. Hinzu kommen kompaktere Bauteile, etwa die Klimaanlageneinheit, sowie überarbeitete Komponenten für Lenkung und Fahrwerk, die ein direkteres Ansprechverhalten während der Fahrt ermöglichen sollen.

Auch bei den Proportionen sind Neuerungen vorgesehen, vor allem beim Verhältnis von Karosserie zu Rädern – letztere werden groß dimensioniert sein. Ein niedrigerer Boden in der zweiten Sitzreihe soll zudem mehr Platz für die Insassen schaffen.

Technologischer Sprung beim DS 4

Während die Basis des neuen DS 4 seine dynamischen Eigenschaften sowie Komfort und Kultiviertheit verbessern soll, steht auch sein Technologieangebot dem in nichts nach. Es reicht von Nachtsicht mittels Infrarotkamera bis zu LED-Matrix-Scheinwerfern mit drei Modulen, die sich um 33,5º drehen können und damit die Kurvenausleuchtung verbessern. Sogar neue Luftauslässe im Innenraum sind vorgesehen. Beim Lichtdesign feiert der neue DS 4 außerdem eine vertikale Lichtsignatur aus 98 LEDs.

Eine absolute Neuheit ist das Extended Head-up Display, eine „avantgardistische visuelle Erfahrung (die) einen ersten Schritt in Richtung Augmented Reality darstellt“, so DS Automobiles. Das „Extended“ beziehungsweise „erweitert“ bezieht sich auf die Anzeigefläche des Head-up-Displays: Sie wächst auf eine Diagonale von 21″, während die Informationen optisch 4 m vor der Windschutzscheibe projiziert werden.

Das neue Extended Head-up Display wird Teil des ebenfalls neuen Infotainmentsystems DS Iris System sein. Seine Benutzeroberfläche wurde nach dem Vorbild von Smartphones gestaltet und soll umfassende Personalisierungsmöglichkeiten sowie eine bessere Bedienbarkeit bieten. Neben Sprachbefehlen über eine Art persönlichen Assistenten unterstützt das System auch Gesten. Dabei hilft ein zweiter Touchscreen, der zudem Zoom-Funktionen und Handschrifterkennung ermöglicht. Aktualisierungen können darüber hinaus drahtlos per Over-the-Air-Update erfolgen.

Der neue DS 4 wird außerdem teilautonom auf Level 2 fahren können, der höchsten von den Regulierungsbehörden zugelassenen Stufe. Mehrere Fahrerassistenzsysteme werden im sogenannten DS Drive Assist 2.0 zusammengeführt. Auch hier gibt es neue Funktionen, darunter die Möglichkeit, Überholvorgänge teilautomatisiert auszuführen.

Wie beim DS 7 Crossback könnte auch der neue Kompaktkombi der Marke mit einem adaptiven Fahrwerk erhältlich sein. Eine oben an der Windschutzscheibe installierte Kamera „sieht“ und analysiert dabei die Fahrbahn. Erkennt sie Unebenheiten, greift das System vorausschauend in das Fahrwerk ein und passt die Dämpfung an jedem Rad an, um den Insassen jederzeit den größtmöglichen Komfort zu bieten.

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