Xiaomi SU7 Ultra gegen Ferrari SF90 XX
Auf der einen Seite steht die elektrische Limousine der Stunde: der Xiaomi SU7 Ultra. Seine drei Motoren leisten 1138 kW (1548 PS) und liefern 1770 Nm. Damit beschleunigt er das 2360 kg schwere Fahrzeug in weniger als zwei Sekunden auf 100 km/h.
Auf der anderen Seite tritt der Ferrari SF90 XX an, die „geschärfte“ Ausführung des italienischen Supersportwagens. Auch er verfügt über drei Elektromotoren, doch der überwiegende Teil seiner 1030 PS stammt aus einem 4,0-Liter-V8-Biturbo mit 797 PS und 804 Nm. Er ist deutlich leichter: Carwow nennt 1660 kg, während offiziell lediglich ein Trockengewicht von 1560 kg bekannt ist.
Leistung und Gewicht im Vergleich
Trotzdem fällt das Leistungsgewicht beim chinesischen Modell günstiger aus als beim italienischen. Zusammen mit dem sofort verfügbaren Drehmoment, fehlenden Gangwechseln und der besseren Traktionskontrolle auf einer schmutzigen Strecke konnte das Ergebnis nur so aussehen:
Der SU7 Ultra überzeugt mit einem geradezu ballistischen Start, setzt sich problemlos um mehr als eine Fahrzeuglänge ab und behauptet diesen Vorsprung sogar über die halbe Meile (804 m). Der SF90 XX kontert dafür mit einer effektiveren Bremsleistung.
Preisunterschied zwischen Xiaomi und Ferrari
Am erstaunlichsten ist vielleicht, dass Xiaomi diese Fahrleistungen in China für weniger als 65.000 Euro anbietet. Ferrari verlangte in Italien für den SF90 XX dagegen fast 800.000 Euro – inzwischen wechselt er für 1,4 Millionen Euro und mehr den Besitzer.
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