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USCG sichert US$ 3.300 Millionen für sechs Arctic Security Cutters (ASC)

Eisbrecher der US-Küstenwache fahren in Eislandschaft, Besatzung steht an Deck bei Sonnenaufgang.
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Die US-Küstenwache (USCG) hat – wie bereits im Mai berichtet – die Beschaffung ihrer ersten sechs neuen polaren Patrouillenschiffe im Gesamtwert von US$ 3.300 Millionen durch die endgültige Unterzeichnung von zwei Verträgen im Rahmen des Programms Arctic Security Cutters (ASC) abgesichert. Ziel der Initiative ist es, die US-Präsenz in der Arktis mit einer neuen Eisbrecher-Generation auszubauen und damit Überwachung, Kontrolle und Reaktionsfähigkeit in dieser strategisch wichtigen Region zu erweitern.

Die Aufträge gingen an Bollinger Shipyards Lockport für den Bau von vier polaren Patrouillenschiffen im Umfang von rund US$ 2.200 Millionen sowie an Rauma Marine Constructions Oy aus Finnland für zwei weitere Einheiten im Wert von etwa US$ 1.100 Millionen. Laut offiziellem Zeitplan gilt: Das erste Schiff soll 2028 übergeben werden, und alle sechs Einheiten müssen bis Ende 2031 in Dienst gestellt sein.

Eine neue Fähigkeit für Einsätze in der Arktis

Vergabe, Verhandlungen und Zeitplan

Beide Werften hatten ihre Zuschläge zunächst im Dezember 2025 erhalten. Damals starteten die Unternehmen mit der Planungsarbeit, während parallel die Verhandlungen zur Festlegung der endgültigen Vertragsbedingungen weiterliefen. Mit der nun erfolgten Formalisierung erreicht die USCG eine zentrale Phase des Vorhabens zur Erneuerung ihrer Polarflotte.

Der US-Heimatschutzminister (DHS), Markwayne Mullin, unterstrich die Bedeutung des Projekts mit den Worten: „El futuro de Estados Unidos en el Ártico exige fortaleza, capacidad y determinación. Quiero agradecer al presidente Trump por su firme liderazgo y visión al impulsar esta inversión crítica que hizo posibles estos rompehielos. Estos patrulleros proporcionarán la capacidad operativa duradera que nuestra nación necesita para defender nuestra soberanía, disuadir a los adversarios y proteger recursos vitales para el pueblo estadounidense“.

Auch der Kommandant der US-Küstenwache, Admiral Kevin E. Lunday, erklärte: „La finalización de estos contratos representa una acción decisiva para garantizar la seguridad estadounidense en el Ártico. Los Arctic Security Cutters proporcionarán la capacidad esencial para sostener la soberanía de Estados Unidos frente a las agresivas acciones económicas y militares de sus adversarios en la región. Además, estos patrulleros asegurarán la capacidad de la Guardia Costera para controlar, proteger y defender nuestra frontera norte y los accesos marítimos“.

Das Programm Arctic Security Cutters wird weiter ausgebaut

Ziele in der Region und sicherheitspolitischer Hintergrund

Das Programm Arctic Security Cutters (ASC) zählt zu den tragenden Säulen der US-Strategie, die eigene Präsenz in der Arktis zu stärken. Zu den wichtigsten Zielsetzungen gehören der Schutz von Schifffahrtsrouten, die Absicherung von Energie- und Mineralressourcen, die Sicherung der Grenzen Alaskas sowie die Fähigkeit, in einer Region mit zunehmendem geopolitischem Wettbewerb auf Notfälle oder sonstige Zwischenfälle reagieren zu können.

Finanzierung, Umfang und industrielle Stärkung

Die Küstenwache teilte ausserdem mit, dass sie – gestützt auf die über die Haushaltsabstimmung für das Fiskaljahr 2025 bereitgestellten US$ 25.000 Millionen – bereits mehr als US$ 10.000 Millionen in neue Mittel und Fähigkeiten gebunden hat. Zusätzlich seien weitere US$ 3.000 Millionen für die Instandhaltung von Infrastruktur und Küsteneinrichtungen vorgesehen. Darüber hinaus umfasst das Programm die geplante Beschaffung von insgesamt 11 polaren Patrouillenschiffen und zielt zugleich darauf ab, die industrielle Leistungsfähigkeit sowie den Eisbrecherbau in US-Werften zu stärken.

Bilder nur zur Illustration.

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