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VOP CZ startet die Montage von mehr als 200 CV90-IFV in der Tschechischen Republik

Zwei Techniker prüfen einen gepanzerten Kampfwagen in einer gut beleuchteten Werkshalle mit Flaggen im Hintergrund.

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Nachdem die ersten Fahrzeugwannen aus Schweden eingetroffen sind, hat das tschechische Unternehmen VOP CZ die Fertigung von mehr als 200 Schützenpanzern des Typs CV90 für die Ausrüstung des Heeres der Tschechischen Republik aufgenommen. Damit beginnt der Montageprozess auf tschechischem Staatsgebiet und das gemeinsame Programm mit BAE Systems Hägglunds erreicht eine neue Phase, um die Streitkräfte des Landes mit einer neuen Generation gepanzerter Fahrzeuge auszustatten.

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Montage der CV90-IFV in der Tschechischen Republik gestartet

Mit der Ankunft der ersten Fahrzeugwannen im Industriekomplex in Šenov konnte die vollständige Montage der CV90-IFV in der Tschechischen Republik beginnen. Zugleich steht dieser Meilenstein für den Abschluss der Übertragung wichtiger Technologien durch BAE Systems Hägglunds und leitet eine neue Produktionsphase ein, an der die tschechische Verteidigungsindustrie unmittelbar beteiligt ist.

Jedes Fahrzeug besteht aus mehr als 3.000 Bauteilen und benötigt bis zur Fertigstellung mehrere Monate Arbeit. Das staatliche Unternehmen VOP CZ plant die Herstellung von mehr als 200 Einheiten und rechnet nach Erreichen der vorgesehenen Kapazität seiner Produktionslinien mit einer Rate von rund zehn Fahrzeugen monatlich. Anschließend wird jede Plattform einem Testverfahren unterzogen: Dazu gehören Fahrten über mehrere Dutzend Kilometer sowie eine umfassende Prüfung der Elektronik-, Waffen- und Kommunikationssysteme, bevor sie an das Heer der Tschechischen Republik übergeben wird. Die ersten dreizehn Fahrzeuge werden unterdessen weiterhin in den schwedischen Anlagen von BAE Systems Hägglunds montiert.

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Industrieinvestitionen und Beteiligung der lokalen Industrie

Im Rahmen des Programms errichtete VOP CZ in Šenov zwei neue, hochmoderne Produktionslinien, die dieselben Merkmale wie die von BAE Systems Hägglunds in Schweden genutzten Anlagen aufweisen. Darüber hinaus investierte das Unternehmen mehr als 80 Millionen tschechische Kronen in die Modernisierung seiner Infrastruktur und baut seine technologischen sowie personellen Kapazitäten für die Fortführung des Fertigungsprogramms weiter aus.

Parallel dazu begann das Unternehmen mit den Vorbereitungen, Wartung, Instandsetzung und künftige Modernisierungen der Fahrzeuge über deren gesamten Lebenszyklus anzubieten. Weitere Unternehmen der tschechischen Verteidigungsindustrie beteiligen sich ebenfalls am Programm, indem sie Komponenten und Technologien für die Produktion der neuen CV90-IFV liefern.

Technologietransfer und Programm für CV9030 MkIV

Der Direktor von VOP CZ, Vlastimil Navrátil, erklärte: „Dies ist ein entscheidender Moment für die tschechische Verteidigungsindustrie. Es geht nicht nur um die Produktion moderner Militärausrüstung, sondern auch um den Erwerb technischen Wissens, das der Tschechischen Republik künftig erhalten bleibt. Dies ist für unsere Selbstständigkeit und für unsere Fähigkeit, auf neue Sicherheitsherausforderungen zu reagieren, von wesentlicher Bedeutung.“ Henrik Gyllencreutz, Vertreter von BAE Systems Hägglunds, führte seinerseits aus: „Der Beginn der Montage der CV90-Fahrzeuge direkt in der Tschechischen Republik stellt einen wichtigen Meilenstein für das gesamte Programm dar und bestätigt den erfolgreichen Transfer von Technologie und Know-how zwischen BAE Systems Hägglunds und der tschechischen Verteidigungsindustrie. Dadurch wird VOP CZ Teil der modernen europäischen Produktions- und Unterstützungsbasis für die CV90-Plattform. Wir sind stolz darauf, dass tschechische Unternehmen und Fachleute nicht nur bei der Herstellung der Fahrzeuge für das tschechische Heer, sondern auch bei deren logistischer Unterstützung, Wartung und künftiger Weiterentwicklung eine Schlüsselrolle übernehmen.“

Das Programm sieht die Fertigung von insgesamt 246 Schützenpanzern (IFV) des Typs CV9030 MkIV vor. Sie wurden über den im Mai 2023 zwischen der Tschechischen Republik, dem Königreich Schweden und BAE Systems Hägglunds geschlossenen Vertrag mit einem Wert von rund USD 2.000 Millionen beschafft. Von dieser Gesamtzahl werden 39 Einheiten in Schweden und 207 in der Tschechischen Republik produziert; die Auslieferungen sind bis 2030 vorgesehen, während der Anteil der lokalen Industrie 40% des Vertragswerts beträgt. Die Fahrzeuge werden die BVP-2 ersetzen, eine in Lizenz gefertigte Version des sowjetischen BMP-2. Die ersten Ersetzungen sollen ab 2026 erfolgen.

Bilder dienen lediglich der Veranschaulichung.

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