Der Markt für kompakte Elektro-SUV wird immer umkämpfter – das zeigen auch die Preise. Der neue Skoda Epiq startet in Portugal bei 28.825 Euro und zählt damit zu den günstigsten Angeboten dieses Segments. Nur der Citroën ë-C3 Aircross ist noch preiswerter und kostet ab 26.640 Euro.
Mit 4,10 Metern Länge tritt das neue SUV der tschechischen Marke im B-SUV-Segment an und ist in den drei Varianten 35, 40 und 55 erhältlich. Als Einstiegsmodell nutzt der Epiq 35 einen 85 kW (116 PS) starken Elektromotor sowie eine 37-kWh-LFP-Batterie. Damit sind bis zu 310 km Reichweite nach WLTP möglich.
Die weiteren Ausführungen 40 und 55 leisten jeweils bis zu 99 kW (135 PS) mit einer 37-kWh-Batterie beziehungsweise 155 kW (211 PS) mit einem 52-kWh-Akku. Die maximale Reichweite beträgt bis zu 440 km.
Doch ist das günstigste Modell auch das attraktivste Angebot? Wir haben neun Alternativen für unter 35.000 Euro zusammengestellt, um einzuordnen, wo der Skoda Epiq steht und was die Konkurrenz bietet.
Citroën ë-C3 Aircross – ab 26.640 Euro
Der Citroën ë-C3 Aircross punktet mit Komfort und Platzangebot. Sein 460 Liter fassender Kofferraum gehört zu den größten in diesem Vergleich und eignet sich besonders für Familien mit erhöhtem Platzbedarf.
Die Basisversion ab 26.640 Euro kombiniert eine 44-kWh-Batterie mit einem 83 kW (113 PS) starken Elektromotor und erreicht bis zu 307 km nach WLTP. Mit der 54-kWh-Batterie steigt die Reichweite auf 400 km, während der Preis auf 28.490 Euro klettert. Neben dem Elektroantrieb zählt er zu den wenigen Modellen dieser Liste, die auch mit Hybrid- und reinen Verbrennungsmotoren angeboten werden.
Leapmotor B10 – ab 29.285 Euro
Der Leapmotor B10 kam Ende vergangenen Jahres in Portugal auf den Markt und beginnt bei 29.285 Euro. Bei 4,515 m Länge, 1,885 m Breite, 1,655 m Höhe und 2,735 m Radstand stehen zwei Akkus zur Wahl: 56,2 kWh im Pro sowie 67,1 kWh im Pro Max. Je nach Ausführung beträgt die WLTP-Reichweite 361 km beziehungsweise 434 km.
Unabhängig vom gewählten Akku kommt stets derselbe Elektromotor mit 160 kW (218 PS) und 240 Nm Drehmoment zum Einsatz. Damit zählt er gemeinsam mit dem MINI Aceman zu den leistungsstärksten Fahrzeugen dieser Gruppe, liegt jedoch weiterhin hinter dem MG S5.
Renault 4 E-Tech – ab 29.747 Euro
Nach dem 5 E-Tech setzt Renault die Wiederbelebung seiner bekannten Modelle fort, wofür der neue 4 E-Tech ein weiteres Beispiel ist. Neben dem vom Original inspirierten Design überzeugt er durch seine Vielseitigkeit: Bei umgeklappter Rückbank stehen bis zu 1.149 Liter Laderaum zur Verfügung.
Zur Auswahl stehen zwei Leistungsstufen mit 120 PS (88 kW) und 150 PS (110 kW) sowie zwei NMC-Batterien. Der 40-kWh-Akku ermöglicht bis zu 309 km Reichweite, der 52-kWh-Akku bis zu 408 km, jeweils nach WLTP. Für weniger als 35.000 Euro ist die Ausstattungslinie Evolution mit beiden Leistungsvarianten erhältlich.
Opel Frontera – ab 30.490 Euro
Der Opel Frontera gehört zu den erschwinglicheren Angeboten im Segment und ist für unter 35.000 Euro verfügbar. Das Modellprogramm umfasst zudem Varianten mit Verbrennungsmotor.
In der Elektroversion verbindet der Frontera einen 83 kW (113 PS) starken Elektromotor mit einer 44-kWh-LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat). Diese Batterietechnik wird nur von wenigen Modellen in dieser Liste verwendet und erlaubt eine kombinierte WLTP-Reichweite von bis zu 305 km.
Wer ein geräumiges SUV für kurze Fahrten sucht, könnte hier fündig werden. Der neue Frontera misst 4,385 m in der Länge und bietet einen Kofferraum mit 460 Litern Volumen. Beide Ausstattungslinien, Edition und GS, bleiben unter 35.000 Euro.
BYD Atto 2 – ab 31.497 Euro
Der BYD Atto 2 ist derzeit das günstigste Elektro-SUV der Marke in Portugal. Ein einzelner Elektromotor mit 130 kW (177 PS) ist mit einer 45,12-kWh-Batterie kombiniert, die im kombinierten WLTP-Zyklus 312 km Reichweite ermöglicht. Im Stadtverkehr sind bis zu 463 km möglich.
Das Modell wird in den zwei Ausstattungslinien Active und Boost angeboten, die beide weniger als 35.000 Euro kosten.
MG S5 – ab 33.319 Euro
Mit dem MG S5 erweitert die Marke ihr Angebot an Elektro-SUV. Er löst den ZS EV ab und basiert auf einer vollständig neuen Plattform: der MSP (Modular Scalable Platform), die auch der MG4 nutzt. Gegenüber seinem Vorgänger fällt der Unterschied deutlich aus: Mit 4,476 m Länge ist der S5 15,3 cm länger als der ZS EV.
Das Angebot gliedert sich in zwei Versionen mit Batterien unterschiedlicher Chemie. Der Standard verfügt über 125 kW (170 PS) und 250 Nm sowie eine 49-kWh-LFP-Batterie für bis zu 340 km WLTP-Reichweite.
Der Long Range leistet 170 kW (231 PS) und 350 Nm. Seine 64-kWh-NMC-Batterie ermöglicht eine angegebene Reichweite von bis zu 480 km nach WLTP; in der Ausstattung Luxury steigt der Preis auf 39.990 Euro.
Jaecoo 5 – ab 33.900 Euro
Jaecoo ist Ende vergangenen Jahres mit zwei Modellen in Portugal gestartet: dem 7 mit Plug-in-Hybridantrieben und dem vollelektrischen 5. Der Jaecoo 5 wird in den Ausstattungslinien Pure und Exclusive angeboten. Die Topversion ergänzt unter anderem elektrisch verstellbare Sitze, eine elektrische Heckklappe und abgedunkelte hintere Scheiben.
Der Antrieb fällt bei beiden Varianten identisch aus: Ein Elektromotor mit 155 kW (211 PS) und 288 Nm Drehmoment wird von einer 60,9-kWh-Batterie gespeist. Bis zu 402 km Reichweite nach WLTP machen ihn zu einem der ausdauerndsten SUV dieser Auswahl.
FIAT 600e – ab 34.000 Euro
Der FIAT 600e ist mit seinem Marktstart im Jahr 2023 zwar kein ganz neues Modell mehr, bleibt im Segment aber relevant. Mit 4,17 m Länge und einem Kofferraumvolumen von 385 Litern markierte er die Rückkehr der italienischen Marke in das B-Segment.
Er basiert auf der e-CMP2-Plattform, die er sich mit dem Jeep Avenger teilt, und besitzt einen Elektromotor mit 156 PS sowie eine 54-kWh-Batterie. Die homologierte Reichweite liegt bei bis zu 406 km nach WLTP und ist die höchste dieser Liste. Zusätzlich zur Elektroversion werden auch Hybridantriebe angeboten.
MINI Aceman – ab 34.124 Euro
Mit etwas mehr als vier Metern Länge und fünf Sitzplätzen ist der MINI Aceman im B-Segment positioniert. Sein Premium-Charakter ist ein Merkmal, das die Rivalen nur selten in vergleichbarer Form bieten. Der Kofferraum fasst 300 Liter und wächst bei umgelegten Rücksitzen auf bis zu 1500 Liter.
Das Modell ist in zwei Varianten erhältlich. Der Aceman E nutzt einen 135 kW (184 PS) starken Elektromotor mit 290 Nm und eine 42,5-kWh-Batterie, womit bis zu 310 km WLTP-Reichweite möglich sind. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h, den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert er in 7,9 Sekunden.
Der Aceman SE steigert die Leistung auf 160 kW (218 PS) und 330 Nm. Mit seiner 54,2-kWh-Batterie erreicht er laut Angabe bis zu 406 km nach WLTP und beschleunigt in 7,1 Sekunden auf 100 km/h.
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