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Škoda Scala: Der neue Kompakte im Überblick

Grüner Škoda Scala 2025 steht in modernem Showroom neben Ladestation und beleuchtet von natürlichem Licht.

Das Interieur, die Abmessungen und selbst die grundsätzliche Gestaltung waren bereits bekannt. Erst gestern wurde der neue Škoda Scala jedoch offiziell enthüllt. Er löst nicht nur den Rapid ab, sondern wird auch höher positioniert und ist eindeutig der Kompaktklasse zuzuordnen.

Obwohl der Scala als erster Škoda die MQB-A0-Plattform nutzt, die auch beim Volkswagen Polo und beim SEAT Ibiza zum Einsatz kommt, tritt er gegen Modelle wie den Ford Focus und den Volkswagen Golf an. Die Maße dafür bringt er jedenfalls mit.

Mit 4,36 m Länge überragt der Škoda Scala beispielsweise sowohl den SEAT Leon mit 4,28 m als auch den Volkswagen Golf mit 4,26 m. Bei den Antrieben stehen für den Škoda Scala fünf Varianten zur Wahl: drei Benziner, ein Diesel sowie eine Erdgasversion (CNG).

Design: Auftakt einer neuen Formensprache

Der auf dem Pariser Autosalon präsentierte Vision RS nahm den Scala bereits vorweg. Laut der tschechischen Marke ist er das erste Modell, das die nächste Entwicklungsstufe der Škoda-Designsprache umsetzt.

Zu den Neuerungen dieser Stilentwicklung zählt der Schriftzug des Herstellers am Heck anstelle des Logos – der Scala ist der erste Škoda in Europa mit dieser Lösung. Hinzu kommen LED-Scheinwerfer vorn und hinten; als erstes Modell seines Segments bietet er diese Beleuchtung serienmäßig.

Innenraum: Platzmangel ist kein Thema

Auch im Innenraum zeigt sich die neue Designausrichtung des Škoda Scala. Das neue Modell erhält einen zentral oben auf dem Armaturenbrett platzierten Touchscreen und verzichtet auf zahlreiche physische Tasten und Bedienelemente – eine Lösung, die bereits beim Konzept Vision RS zu sehen war.

Die MQB-A0-Plattform ermöglicht dem Škoda Scala ein Raumangebot auf dem Niveau des Octavia. Der Kofferraum fasst 467 l und gehört damit zu den größten im Segment – selbst der deutlich längere Civic bietet nur 478 l.

Bei den Infotainmentsystemen ist der Škoda Scala das erste Modell der tschechischen Marke, das dauerhaft online ist. Möglich macht dies eine integrierte eSIM, die eine Internetverbindung ohne zusätzliche SIM-Karte oder Kabelverbindung zum Smartphone bereitstellt.

Für den Scala ist die ŠKODA Connect App verfügbar. Damit lassen sich die Türen per Smartphone aus der Ferne ver- und entriegeln, außerdem kann überprüft werden, ob alle Fenster geschlossen sind. Optional ist für den Škoda Scala ein Virtual Cockpit mit einem 10,25″-Display erhältlich; angeboten wird zudem ein 9,2″ großer Touchscreen.

Motoren und Fahrwerk des Škoda Scala

Neben den fünf Motorisierungen ist für den Scala optional das sportlicher ausgelegte Chassis Sport Preset erhältlich. Es senkt das Fahrzeug um 15 mm ab und ergänzt einen Sport-Fahrmodus, der die Härte der verstellbaren Stoßdämpfer verändert. Gewählt wird er über das Menü Driving Mode Select.

Motor Leistung Drehmoment Getriebe
1.0 TSI, 3 Zyl. 95 PS 175 Nm Manuell, 5-Gang
1.0 TSI, 3 Zyl. 115 PS 200 Nm Manuell, 6-Gang, DSG-Automatik, 7-Gang (optional)
1.5 TSI, 4 Zyl. 150 PS 250 Nm Manuell, 6-Gang, DSG-Automatik, 7-Gang (optional)
1.6 TDI, 4 Zyl. 115 PS 250 Nm Manuell, 6-Gang, DSG-Automatik, 7-Gang (optional)
1.0 G-TEC*, 3 Zyl. 90 PS 145 Nm Manuell, 6-Gang

*Verfügbar später im Jahr 2019

Sicherheit kommt nicht zu kurz

Dank der neuen Plattform kann Škoda den Scala mit aktuellen Sicherheits- und Fahrassistenzsystemen aus den höherklassigen Modellen des Volkswagen-Konzerns ausstatten.

Optional erhältlich sind unter anderem Side Assist, das den Fahrer vor einem sich zum Überholen nähernden Fahrzeug warnt, der Adaptive Tempomat sowie Park Assist.

Serienmäßig verfügt der Škoda Scala über Lane Assist und Front Assist. Letzterer umfasst City Emergency Brake, das während der Fahrt in städtischen Gebieten den Bereich vor dem Auto überwacht und im Notfall bremsen kann.

Die „simply clever“-Lösungen bleiben erhalten

Wie es sich für einen Škoda gehört, bietet auch der Scala zahlreiche typische „simply clever“-Lösungen. Diese beschränken sich allerdings nicht auf den Regenschirm in der Fahrertür oder den Eiskratzer in der Tankklappe.

Hervorzuheben sind etwa die elektrisch ausfahrbare Anhängerkupplung, die sich per Knopfdruck im Kofferraum bedienen lässt, die optionale elektrische Heckklappe einschließlich der Funktion „tip-to-close“ sowie vier USB-Anschlüsse – zwei vorn und zwei hinten – und weitere Ausstattungsdetails.

Die Markteinführung des Škoda Scala in Portugal ist für das zweite Quartal 2019 vorgesehen. Preise hat die tschechische Marke allerdings noch nicht bekannt gegeben.

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