Hyundai bereitet für die IAA Mobility in München vom 9. bis 14. September die Vorstellung einer wichtigen Neuheit vor: des Konzepts eines neuen Elektroautos.
Neues Hyundai Elektroauto zwischen Inster und Kauai
Über das künftige Modell ist bislang nur wenig bekannt. Es dürfte jedoch zwischen dem Hyundai Inster im A-Segment und dem Hyundai Kauai im B-Segment positioniert werden. Die Bezeichnung wird weiterhin geheim gehalten. Sollte Hyundai auf die Electric Global Modular Platform (E-GMP) setzen, die auch von der IONIQ-Familie genutzt wird, könnte das Fahrzeug laut Automotive News Europe als IONIQ 2 auf den Markt kommen.
Zugleich wäre der neue Hyundai das erste Modell mit dem Infotainmentsystem Pleos Connect auf Basis von Android Automotive. Diese Lösung bildet die nächste Generation der Konnektivitätstechnologien des südkoreanischen Herstellers und soll bis 2030 in rund 20 Millionen Fahrzeugen zum Einsatz kommen.
Produktion und Entwicklung des neuen Hyundai
Sollten sich die wenigen bisherigen Prognosen bewahrheiten, wird das vollelektrische Hyundai-Modell gemeinsam mit dem Bayon im türkischen Werk der Marke gebaut. Daher wird erwartet, dass es als SUV ausgeführt sein oder zumindest vergleichbare Abmessungen besitzen wird.
Trotz der strikten Geheimhaltung erklärte Xavier Martinet, Geschäftsführer von Hyundai Europe, dass die Marke in ihrem europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum im deutschen Rüsselsheim eine neue Baureihe kompakter Elektroautos entwickelt. „Es sind noch viele Neuheiten unterwegs“, sagte der Manager.
Wann kommt das neue Elektroauto?
Der Marktstart des neuen Elektroautos in Europa wird für das zweite Quartal 2026 erwartet. Für eine Preisangabe ist es noch zu früh, Prognosen gehen aber von einem Einstiegspreis von etwa 30.000 Euro aus. Damit würde es sich am künftigen EV2 orientieren, seinem „Cousin“ von Kia.
Auch die technischen Daten müssen noch bestätigt werden. Dennoch gilt es als sehr wahrscheinlich, dass das kommende Hyundai-Modell mit zwei Batterievarianten angeboten wird: einer LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) und einer NMC-Batterie (Nickel-Mangan-Kobalt). Je nach gewählter Ausführung soll die Reichweite im WLTP-Zyklus zwischen 300 und 450 km liegen.
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