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Mercedes-AMG Concept AMG GT XX: Bluetooth-Felgen mit aktiver Aerodynamik

Weißer Mercedes-AMG GT XX Sportwagen im Ausstellungsraum mit LED-Scheinwerfern und Aerodynamik-Design.

Der neue Concept AMG GT XX, den wir in Affalterbach in Deutschland aus nächster Nähe gesehen haben, sorgte mit seiner futuristischen Formensprache, dem Metallic-Orange – inspiriert vom Mercedes-Benz C111 – und seinem revolutionären Antrieb für Aufsehen. Drei Axialfluss-Elektromotoren liefern zusammen mehr als 1.360 PS.

Bei Leistung, Ladefähigkeit und Aerodynamik will dieses Konzeptfahrzeug in einer eigenen Liga antreten. Entsprechend wartet es mit bislang unbekannten Lösungen auf. Offen bleibt, wie viele davon es in das für 2026 angekündigte Serienmodell schaffen werden.

Eine dieser Lösungen betrifft die Felgen: Sie vereinen zwei Eigenschaften, die man dort üblicherweise nicht erwartet: aktive Aerodynamik und Bluetooth.

Tatsächlich: Bluetooth. Neben der Bluetooth-Verbindung zum Koppeln eines Smartphones setzt der Concept AMG GT XX die Technik auch zur Steuerung der Felgen ein – genauer gesagt ihrer beweglichen Elemente. Diese richten sich nach dem jeweiligen Bedarf an Bremskühlung und Aerodynamik.

Concept AMG GT XX mit verstellbaren Carbon-Felgen

Wie bitte?

Um einen Luftwiderstandsbeiwert (Cₓ) von lediglich 0,198 zu erzielen, mussten die Ingenieure von Mercedes-AMG neue Lösungen entwickeln. Dazu gehören Felgen, die ihre Form während der Fahrt verändern können.

Die Carbon-Felgen verfügen über Klappen, die sich passend zu den Anforderungen des Concept AMG GT XX öffnen oder schliessen. Geöffnet erhöhen sie den Luftstrom zu den Bremsen; geschlossen optimieren sie die Aerodynamik und verringern die Luftverwirbelungen im Bereich der Räder.

Bluetooth ist der Schlüssel

Für die aktive Aerodynamik aller vier Felgen nutzen die Mercedes-AMG-Ingenieure eine Technologie, die wir täglich verwenden: Bluetooth.

Energie aus der Raddrehung

Die Klappen sind mit einer Steuereinheit verbunden, die ihre Energie aus der Rotation des Rades bezieht. Eine Kabelverbindung zum Fahrzeug gibt es jedoch nicht. Stattdessen erfolgt die Kommunikation über Bluetooth.

Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber Felgen mit Bluetooth-Verbindung hatte ich zuvor noch nie gesehen. Daher bleibt nur zu sagen: gut gemacht, Mercedes-AMG!

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