Rolls-Royce bereitet sich auf Airbus-Entscheidung vor
Rolls-Royce rechnet damit, dass Airbus in naher Zukunft über die Zukunft eines größeren Jets entscheidet, und stellt sich darauf ein, den passenden Antrieb bereitzustellen.
Nach Angaben von Tufan Erginbilgic, CEO des britischen Triebwerksherstellers, dürfte Airbus innerhalb eines Jahres das Konzept und die Anforderungen für ein größeres Flugzeug festlegen. Dabei handelt es sich aller Voraussicht nach um eine verlängerte A350-Version, die A350-1100.
A350-1100: Neues Triebwerk würde Jahre benötigen
Erginbilgic zufolge würde die Entwicklung und Auslieferung eines neuen Triebwerks zusätzlich zum heutigen Trent XWB sechs bis sieben Jahre in Anspruch nehmen. Genau das dürfte Airbus – ebenso wie dessen Kunden – vermutlich vermeiden wollen.
Airbus erklärte selbst erst gestern auf einer Konferenz, dass für mögliche größere Varianten sowohl des Regionaljets A220 als auch der Langstrecken-A350 kein völlig neuer Antrieb vorgesehen sei. Die Fluggesellschaften seien bereit, Reichweite zugunsten einer höheren Passagierkapazität aufzugeben.
Leistungsstärkere Varianten der bestehenden Antriebe
Unabhängig davon erwartet der europäische Hersteller, dass Rolls-Royce für die A350 und Pratt & Whitney für die A220 verbesserte und leistungsstärkere Ausführungen der jeweils bereits eingesetzten Triebwerke liefern.
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