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Mitsubishi L200: Neue Generation kommt nicht nach Portugal

Brauner Mitsubishi New L200 Pickup im Showroom, Frontansicht leicht schräg von links

In Portugal ist die „Karriere“ des Mitsubishi L200 bereits beendet. In anderen Teilen der Welt bleibt der bekannte japanische Pick-up jedoch erfolgreich und erhält nun eine neue Generation.

Mit grundlegend überarbeitetem Design, einem neu entwickelten Leiterrahmen und einem neuen Dieselmotor kommt der neue L200 – je nach Markt auch Triton genannt – in drei Karosserievarianten: Doppelkabine, Einzelkabine und Club Cab.

Zu den auffälligsten Änderungen am Exterieur zählt die Ladefläche, deren Höhe abgesenkt wurde. Dadurch soll das Beladen am Heck einfacher werden. Zusätzlich gibt es nun eine weitere Trittstufe am hinteren Stoßfänger, die das Ein- und Aussteigen erleichtert.

Ohne konkrete Angaben zu machen, erklärt der Hersteller mit den drei Diamanten, dass der neue L200 etwas größer als sein Vorgänger ausfällt. Gleichzeitig wurde das Gesamtgewicht dank hochfestem niedriglegiertem Stahl für Rahmenstruktur und Karosserie gesenkt.

Diesel und ausschließlich Diesel!

Mitsubishi hat für den neuen L200 zunächst nur einen Antrieb angekündigt: einen neuen 2,4-Liter-Turbodiesel, der in drei Leistungsstufen angeboten wird: 150 PS und 330 Nm, 184 PS und 430 Nm sowie 204 PS und 470 Nm.

Je nach gewählter Ausführung wird dieser Motor mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer ebenfalls sechsstufigen Automatik kombiniert. Bei der Automatikversion verfügt der L200 außerdem über einen Sport-Modus.

Beim Allradantrieb stehen die Mitsubishi-Systeme Super Select 4WD-II und Easy Select 4WD zur Wahl. Letzteres besitzt ein selbstsperrendes Differenzial, das 40 % der Leistung an die Vorderachse und den verbleibenden Anteil an die Hinterräder leiten kann.

Das ist das anspruchsvollere der beiden Systeme und ermöglicht die Auswahl von 2H (Hinterradantrieb), 4H (4×4), 4HLc (mit Sperre des Mittendifferenzials) sowie 4LLc (mit Untersetzung und Sperre des Mittendifferenzials).

Ergänzend stehen sieben Fahrmodi bereit: Normal, Eco, Gravel, Snow, Mud, Sand und Rock.

Fahrwerk des Mitsubishi L200 neu konstruiert

Auch das Fahrwerk wurde vollständig neu entwickelt. Vorn arbeitet nun eine Doppelquerlenkerachse, während hinten die einfachen, aber widerstandsfähigen Blattfedern beibehalten werden. Das soll die Kurvenstabilität verbessern, ohne den Komfort zu beeinträchtigen.

Die Varianten mit Super Select 4WD-II erhalten zudem Active Yaw Control. Dieses System steigert die Leistung in Kurven, indem es das innere Vorderrad leicht abbremst.

Revolution außen wie innen

Das Erscheinungsbild der neuen L200-Generation stellt möglicherweise die größte Entwicklung in der 45-jährigen Geschichte dieses Modells dar, von dem weltweit rund 5,6 Millionen Exemplare verkauft wurden.

Besonders deutlich zeigt sich das an der Front: Sie trägt die jüngste Auslegung des Dynamic Shield und eine vollkommen neue Lichtsignatur.

Bei den umfangreicher ausgestatteten Versionen ist sogar der Kühlergrill in Wagenfarbe lackiert; die Karosserie kann zudem Akzente in einem dunkleren Farbton aufweisen.

Im Innenraum steht vor allem die deutlich ausgebaute Technik im Mittelpunkt, auch wenn der Pick-up weiterhin analoge Instrumente und separate physische Bedienelemente für die Klimatisierung behält.

Kommt nicht nach Portugal

Während zuletzt die neuen Generationen des europäischen Spitzenreiters Ford Ranger und des „Schwestermodells“ Volkswagen Amarok auf den europäischen und portugiesischen Markt kamen, werden die früher marktführenden japanischen Pick-ups dort zunehmend seltener.

Der Nissan Navara wurde im vergangenen Jahr aus dem Verkauf genommen, und der Mitsubishi L200 wurde noch während der aktuellen Generation nicht mehr angeboten. Übrig bleiben Toyota Hilux und Isuzu D-Max.

Die neue Generation des Mitsubishi L200 wird ihre wichtigsten Märkte in Südostasien haben, etwa in Thailand, wo sie bereits erhältlich ist. In Kürze soll sie auch in Japan eingeführt werden.

Wie bereits erwähnt, kommt sie nicht nach Portugal; auch für keinen anderen europäischen Markt ist eine Vermarktung vorgesehen.

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