Mark Zuckerbergs 118 Meter lange Yacht sorgte kürzlich für Schlagzeilen, weil sie einem Boot in Schwierigkeiten nicht geholfen haben soll.
Meta-Chef Mark Zuckerberg besitzt die 118 Meter lange, auf 300 Millionen US-Dollar geschätzte Yacht Launchpad. Sie geriet zuletzt in die Schlagzeilen, weil ihre Besatzung einem kleinen Boot mit Treibstoffmangel vor Alaska nicht zu Hilfe kam. Wie Alaska Beacon berichtet, blieb das 6 Meter lange „Skiff“ am 3. August zwischen Petersburg und Juneau ohne Treibstoff liegen.
Hilferuf vor der Küste Alaskas
Um 9:30 Uhr ging bei der Küstenwache ein Notruf ein. Um 9:56 Uhr stellte sie fest, dass sich das Boot nicht in einer Notlage befand, und sendete „eine Anfrage nach maritimer Unterstützung“ aus. Obwohl sich Mark Zuckerbergs Yacht offenbar in der Nähe befand, reagierte letztlich zuerst die Wilderness Legacy, ein älteres Passagierschiff, und half dem kleinen Boot.
Die Geschichte verbreitete sich im Internet, nachdem eine Person an Bord der Wilderness Legacy einen Beitrag veröffentlicht hatte. Darin wurde behauptet, dass Mark Zuckerbergs Yacht dem Boot mit Treibstoffmangel näher gewesen sei.
Was ist passiert?
Für das Image des amerikanischen Milliardärs ist der Vorfall selbstverständlich äußerst nachteilig. Ein von NBC News zitierter Vertreter Zuckerbergs erklärte jedoch, dass die Hilfe für das Boot bereits organisiert worden sei, als die Besatzung der Launchpad von dessen Schwierigkeiten erfuhr.
„Wie die Küstenwache mitteilte, befand sich das Boot nicht in einer Notlage, und als die Besatzung die Nachricht der Küstenwache über einen anderen Funkkanal als den von ihr genutzten erhielt, war die Hilfe bereits unterwegs“, erklärte er. „Wir sind dankbar, dass alle Beteiligten in Sicherheit sind.“
Mark Zuckerberg war nicht an Bord der Launchpad
Der Vertreter stellte außerdem klar, dass Mark Zuckerberg und seine Familie an diesem Tag nicht an Bord der Launchpad waren.
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