Aerodynamik und Energieverbrauch bei Elektroautos
Bei hohen Geschwindigkeiten spielt die Aerodynamik für Elektroautos eine besonders grosse Rolle, weil sie den Energieverbrauch und die Reichweite unmittelbar beeinflusst. Entscheidend ist dabei nicht allein der Luftwiderstandsbeiwert cW, sondern auch die sogenannte Drag Area: das Produkt aus cW und der Stirnfläche. Je kleiner dieser Wert ausfällt, desto weniger Energie wird auf der Autobahn benötigt.
Eine Auswertung öffentlich zugänglicher Herstellerangaben und spezialisierter Quellen nennt sieben Elektroautos mit besonders niedriger Drag Area als die effizientesten Modelle in Deutschland.
Die Elektroautos mit der niedrigsten Drag Area
Den siebten Rang belegt der Kia EV4 mit 0,53 Quadratmetern. Auf Platz sechs folgt der Porsche Taycan mit 0,52 Quadratmetern. Der Hyundai Ioniq 6 und der Mercedes-Benz EQS erreichen ähnlich niedrige Werte von rund 0,50 Quadratmetern. Den dritten Platz sichert sich der Xpeng P7+, während das Tesla Model 3 mit 0,49 Quadratmetern auf Rang zwei liegt.
An der Spitze steht der neue elektrische Mercedes-Benz CLA mit 0,48 Quadratmetern. Seine flache Dachlinie und die kompakte Stirnfläche verschaffen ihm bei etwa 130 km/h einen Vorteil.
Weitere Kriterien bei der Wahl eines Elektroautos
Fachleute betonen, dass solche Werte beim Vergleich von Modellen relevant sind, bei der Entscheidung für ein Elektroauto jedoch auch weitere Eigenschaften berücksichtigt werden. Dennoch zeigen diese Daten, welche Elektroautos für Stadt und Autobahn bei hohem Tempo die bessere Energieeffizienz ermöglichen können.
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