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Rallye Dakar 2026: Historische Erfolge für Dacia und Portugal

Silberner Dacia Dakar 2026 Geländewagen mit großen Reifen und LED-Scheinwerfern in einem Autohaus.

Rallye Dakar 2026: Historischer Dacia-Sieg bei den Autos

Die Rallye Dakar 2026 endete in Yanbu mit mehreren historischen Meilensteinen. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt der erste Gesamtsieg von Dacia bei der Veranstaltung, den Nasser Al-Attiyah in der Autokategorie errang. Für den Fahrer aus Katar war es bereits der sechste Dakar-Erfolg seiner Karriere, womit er seinen Status als eine der größten Persönlichkeiten dieser Disziplin weiter festigte.

Am Steuer des Dacia Sandrider legte Al-Attiyah mit einer konsequenten Strategie den Grundstein für seinen Sieg in einer Ausgabe, die von den Fahrern selbst als eine der ausgeglichensten überhaupt bezeichnet wurde. Die entscheidende Phase fiel in die erste Hälfte der Rallye: Auf einer langen Dünenetappe übernahm er die Führung in der Gesamtwertung und baute seinen Vorsprung in der zweiten Woche anschließend weiter aus. Zudem erreichte er die symbolträchtige Marke von 50 Dakar-Etappensiegen und zog damit mit Fahrern wie Ari Vatanen und Stéphane Peterhansel gleich.

Entscheidung bei den Motorrädern mit zwei Sekunden Vorsprung

Bei den Motorrädern verlief das Finale äußerst dramatisch. Luciano Benavides (KTM) gewann die Dakar mit nur zwei Sekunden Vorsprung vor Ricky Brabec (Honda), nachdem dem US-Amerikaner auf den letzten Kilometern der abschließenden Wertungsprüfung ein Navigationsfehler unterlaufen war. Damit zählt dieses Ergebnis zu den knappsten Entscheidungen in der Geschichte der Veranstaltung.

Portugiesen bei der Dakar 2026 im Fokus

Unter den portugiesischen Teilnehmern überzeugte besonders Martim Ventura. Der Honda-Fahrer beendete die Dakar auf Rang 11 der Motorrad-Gesamtwertung und sicherte sich zugleich Platz 3 in der Rally2-Klasse – eines der besten portugiesischen Ergebnisse, die in dieser Kategorie je erzielt wurden. Bruno Santos erreichte Rang 17 in der Gesamtwertung und bestätigte damit seine konstante Leistung über die beiden Wochen hinweg.

In der Truck-Kategorie schrieb Portugal jedoch ein bislang einmaliges Kapitel. Paulo Fiúza wurde als Navigator von Vaidotas Žala im Iveco Powerstar des Team De Rooy zum ersten Portugiesen, der die Dakar in einer Hauptkategorie gewann. Das litauisch-portugiesisch-niederländische Trio ging mit einem komfortablen Vorsprung in die letzte Etappe und machte einen historischen Sieg perfekt, den Portugal zuvor noch nie erreicht hatte.

Bei den Autos machte außerdem Maria Luís Gameiro auf sich aufmerksam. Sie schloss die Dakar auf dem 42. Platz der Ultimate-Gesamtwertung ab und gewann den Damenpokal, der ausschließlich rein weiblichen Teams vorbehalten ist. Gemeinsam mit Rosa Romero brachte die portugiesische Fahrerin die härteste Rallye der Welt erneut ins Ziel und festigte ihre perfekte Bilanz von zwei Teilnahmen und zwei Zielankünften.

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