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McLaren McL 6GT: Der neue Supersportwagen mit Handschaltung

Roter, moderner Sportwagen mit schwarzem Design akzent, geparkt vor einem Gebäude mit großen Fenstern.

Wer bei McLaren nicht nur an den „F1“ denkt, erinnert sich vermutlich an die Geschichte des Gründers Bruce McLaren und seines wunderschönen M6GT. Ähnlich wie beim kürzlich vorgestellten Koenigsegg war er als Fahrzeug gedacht, das es mit der Sportwagenwelt aufnehmen sollte – wurde jedoch im letzten Moment gestoppt. Bruce hatte tatsächlich einen Straßensportwagen gebaut.

Nun knüpft das heutige McLaren wieder an dieses Erbe an. Der McL 6GT heißt das Modell, und er begründet eine neue Art von Supersportwagen, aus der 2028 eine Version hervorgehen soll, die ihr – nun ja, vielleicht nicht alle von euch – kaufen könnt.

McLaren McL 6GT mit Handschaltung und V8

Zugleich ist er seit dem erwähnten F1-Supersportwagen der erste McLaren mit einer echten Handschaltung. Die Informationen zum Fahrzeug sind bislang zwar spärlich, bekannt ist jedoch: Das manuelle Getriebe ist mit einem V8 gekoppelt, die Kraft geht an die Hinterräder, und alles steckt in einer leichten Karbonfaserkarosserie.

Also: sehr typisch McLaren. „Der McLaren McL 6GT stellt sich vor, was unser inspirierender Gründer gern vollendet hätte – allerdings mit sechs weiteren Jahrzehnten an Innovation und Leidenschaft, die in jedes Element eingeflossen sind und eine moderne Ikone der Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug schaffen“, sagte McLaren-Chef Nick Collins.

Analoge Verbindung zwischen Fahrer und Maschine

Auf das Design kommen wir gleich zurück – dazu werdet ihr zweifellos eine Meinung haben. Zunächst aber zum Fahrerlebnis: McLaren verspricht eine etwas analogere Ausrichtung. „Jeder Gangwechsel, jede Gasbewegung und jeder Lenkeingriff soll sich bewusst, physisch und lohnend anfühlen und den Fahrer mit der Maschine verbinden“, heißt es.

„Dieser mechanische Charakter beschränkt sich nicht auf den Antriebsstrang. Hydraulische Lenkung, haptische Schalter und sichtbare technische Details tragen allesamt zu einem Gefühl unverfälschter Einbindung des Fahrers bei.“

Und weil es sich um einen McLaren handelt, sind die Details herrlich nerdig. So wurde die Schaltkulisse beispielsweise auf „maximales Gefühl und maximalen Schaltweg“ ausgelegt; sogar ein dreidimensionaler „Speedy Kiwi“ ist darin integriert. Bruce stammte schließlich aus Neuseeland.

Klassische M6GT-Anklänge im neuen Design

Zum Stil also: Wie jeder neue McLaren sieht er definitiv nicht aus. Der klassische M6GT schwingt im Erscheinungsbild klar mit, allerdings wirkt der McL 6GT rehblickiger als seine Markenkollegen. Er ist flach und breit, besitzt ein Kamm-Heck und wurde selbstverständlich aerodynamisch auf geringen Luftwiderstand optimiert.

Die Nahaufnahmen des Innenraums – ärgerlicherweise gibt es keine Totalaufnahme des gesamten Cockpits – machen jedenfalls einen überzeugenden Eindruck. Zu sehen sind digitale Instrumente, „Box-Steppung“ und Ähnliches.

Wie erwähnt, kommt 2028 eine Serienausführung auf den Markt. McLaren erklärte außerdem, der Wagen „legt den Grundstein für eine neu positionierte und äußerst exklusive Art von McLaren-Supersportwagen jenseits des Kern- und erweiterten Portfolios“. Auch das wäre damit geklärt.

Ihr erinnert euch weiterhin nicht an den M6GT? TopGear.com fuhr vor einiger Zeit in den USA einen. So lief es für uns …

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