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Die spanische Navantia und die deutsche Werft Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) haben ein neues Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um ihre bilaterale strategische Partnerschaft bei der Entwicklung neuer Unterwassertechnologien voranzutreiben. Aufbauend auf dem ersten, im April dieses Jahres geschlossenen MoU arbeiten beide Unternehmen auf die Schaffung eines „gemeinsamen Kooperationsrahmens“ für den Bau und die Vermarktung von U-Booten auf dem internationalen Markt hin.
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Navantia und TKMS vertiefen ihre U-Boot-Kooperation
Im April 2026 leiteten Navantia und TKMS diese strategische Partnerschaft mit der Unterzeichnung eines MoU zur industriellen Zusammenarbeit bei Marineprojekten auf europäischer Ebene sowie im Rahmen der NATO und weiterer internationaler Märkte ein. Die Vereinbarung schließt auch die Durchführung von TKMS-Projekten in den Einrichtungen spanischer Werften ein. Die Unternehmensallianz entsteht vor dem Hintergrund begrenzter Produktionskapazitäten in Europa, wodurch Kooperationen zur effizienten Umsetzung industrieller Projekte an Bedeutung gewinnen.
Das am 24. Juli unterzeichnete neue Memorandum stellt einen weiteren Schritt in der bilateralen Allianz dar und soll noch vor Jahresende zur Festlegung eines „gemeinsamen Kooperationsrahmens“ führen. Ausgehend von einer gemeinsamen Perspektive in bestimmten Bereichen könnten Navantia und TKMS ihre Produktionskapazitäten bündeln, um den industriellen Ausstoß zu steigern, Lieferzeiten zu optimieren und die Lieferfähigkeit für Industrieprojekte auf dem internationalen Markt zu festigen. Zugleich soll damit eine langfristige technologische Partnerschaft gefördert werden.
Dazu erklärte der COO von TKMS, Dr. Andreas Görgen: „Das heute unterzeichnete Memorandum of Understanding spiegelt die hervorragenden Fortschritte unserer Gespräche und das entschlossene Engagement beider Partner wider, ein neues Modell zu schaffen, das die Fähigkeiten von TKMS und Navantia in ausgewählten Bereichen vereint. Dadurch werden die Möglichkeiten für beide Unternehmen erweitert und unseren Kunden höhere industrielle Kapazitäten, technologische Exzellenz und eine bessere Lieferleistung geboten. Gleichzeitig werden beide Partner weiterhin unabhängig agieren und ihr volles Engagement für ihre bestehenden Programme und Kunden aufrechterhalten.“
Neues Zentrum für Unterwassertechnologien bei Navantia
Parallel zur Unterzeichnung der Memoranden of Understanding eröffnete Navantia sein neues Technologisches Zentrum für U-Boote. Dort werden Cybersicherheit, autonome Systeme, fortschrittliche künstliche Intelligenz und Robotik für Unterwassertechnologien erforscht. Dies stärkt die Fähigkeiten des spanischen Industrieökosystems, das an zahlreichen nationalen und internationalen Marineprojekten beteiligt ist. Dazu zählen das Programm für konventionelle U-Boote S-80 der spanischen Marine sowie die Korvetten AVANTE 2200 für die Königliche Saudi-Arabische Marine.
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