Die Spekulationen sind beendet: Audi hat auf seiner jährlichen Pressekonferenz die erste Skizze – genauer gesagt eine verhüllte Vorschau – des A2 e-tron präsentiert, der im Herbst auf den Markt kommen soll. Er wird das günstigste Elektroauto der Marke sein.
Der Teaser bestätigt lediglich, was auf Erlkönigbildern bereits zu erkennen war: Seine Silhouette erinnert sowohl an ein MPV-Konzept als auch an den ursprünglichen A2 von 1999. Damit kehrt das „Kammheck“ zurück – eine abfallende Dachlinie, die am Ende abrupt senkrecht abgeschnitten wird und so den Luftwiderstand verringert.
„Wir haben unseren Kunden zugehört. Sie wünschen sich Elektromobilität, die im Alltag überzeugt. Der A2 e-tron ist unser Versprechen, genau das zu liefern: Effizienz, kompakte Abmessungen und Vertrauen. Wir machen den Einstieg in die elektrische Welt von Audi einfacher und relevanter als je zuvor“, ergänzte Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender der Marke.
Was über den Audi A2 e-tron bereits bekannt ist
Ungeachtet der angekündigten kompakten Abmessungen wird der neue Audi A2 e-tron deutlich größer ausfallen als der A2 von 1999 – erfahren Sie hier mehr über ihn. Voraussichtlich nutzt er die 400-Volt-MEB-Plattform, auf der auch der Volkswagen ID.3 und der Audi Q4 e-tron basieren. Bei den Abmessungen dürfte er sich zwischen diesen beiden Modellen einordnen.
Auch bei Antrieben und Batterien soll er auf dieselben Komponenten zurückgreifen. Da ID.3 und Q4 e-tron in diesem Jahr ebenfalls überarbeitet werden, gibt es bislang jedoch keine Angaben dazu, ob diese Modellpflegen neue Motoren oder Batterien mit sich bringen.
Neue Erlkönigaufnahmen des A2 e-tron haben kürzlich zudem einen ersten Blick in den Innenraum ermöglicht. Erkennbar ist ein Design, das den jüngsten Modellen der Marke sehr nahekommt und von einem gebogenen Doppelbildschirm für Kombiinstrument und Infotainmentsystem geprägt wird.
Wann kommt der Audi A2 e-tron?
Der neue Audi A2 e-tron wird im deutschen Werk Ingolstadt gefertigt, dem Standort der Unternehmenszentrale. Seine Weltpremiere ist für Herbst 2026 vorgesehen.
Er soll die aktuellen A1 und Q2 indirekt ersetzen. Deren Produktion endet in diesem Jahr, direkte Nachfolger mit Verbrennungsmotor wird es nicht geben. Das hat allerdings seinen Preis.
Obwohl der elektrische Nachfolger das günstigste Audi-Modell werden soll, wird der Wechsel des Einstiegsmodells zu einem Elektroauto nicht preiswert ausfallen. Der Preis dürfte eher in der Nähe des Q4 e-tron liegen, der derzeit ab 49.700 Euro erhältlich ist, als bei den Einstiegsmodellen, die er ersetzt.
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