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Elon Musk rekrutiert Ingenieure und Techniker für SpaceX-Rechenzentren

Mann arbeitet am Laptop in modernem Raumfahrtsbüro mit Raketenmodell und digitalen Satellitenanzeigen.

Elon Musk sucht qualifizierte Ingenieure und Techniker, die Rechenzentren von SpaceX aufbauen und betreiben sollen. Bewerber müssen ihm zusammen mit ihrem Lebenslauf per E-Mail drei Kernpunkte zusenden.

Um den weltweit steigenden Bedarf an Rechenleistung für KI zu decken, investieren Tech-Konzerne massiv in neue Rechenzentren. Dadurch erleben Berufe wie Installateur, Elektriker oder HLK-Techniker – in den USA als „skilled trades“ bezeichnet – einen deutlichen Aufschwung. Elon Musk teilte jüngst auf seinem X-Account mit, dass SpaceX „hochqualifizierte Ingenieure und Techniker für den Aufbau und Betrieb der leistungsstärksten KI-Supercomputer-Cluster sucht – auf der Erde und darüber hinaus.“

Bewerbung bei SpaceX: drei Kernpunkte und ein Lebenslauf

Für die Bewerbung verlangt Musk lediglich eine E-Mail mit drei Kernpunkten beziehungsweise Bullet Points, die die Fähigkeiten der Kandidaten belegen, sowie einen Lebenslauf. Weitere Unterlagen werden nicht gefordert. Der Chef von SpaceX und Tesla bevorzugt diese knappe Form der Darstellung offenbar schon länger.

So kündigte er im Januar in einem Beitrag Stellen bei Tesla für die Entwicklung des Supercomputers Dojo 3 an. Damals sollten Bewerber per E-Mail drei Stichpunkte zu den schwierigsten technischen Problemen schicken, die sie gelöst hatten.

Als Musk das DOGE, das US-Department für Regierungseffizienz, leitete, forderte diese Einrichtung zudem Bundesangestellte dazu auf, fünf Kernpunkte zu ihren Erfolgen der jeweiligen Woche einzureichen.

SpaceX entwickelt sich zum KI- und Cloud-Giganten

Die Ankündigung neuer Stellen für Ingenieure und qualifizierte Techniker deutet jedenfalls darauf hin, dass das Unternehmen den Bau von KI-Rechenzentren beschleunigen will. SpaceX benötigt diese Rechenzentren, um seine Grok-Modelle zu betreiben. Zugleich kann das Unternehmen seine Rechenleistung an andere Firmen vermieten: Anthropic nutzt bereits einen Teil der Rechenkapazität von SpaceX für seine KI.

Rechenzentren im Weltraum für KI-Berechnungen

Langfristig plant das Unternehmen, Rechenzentren im Weltraum für KI-Berechnungen zu betreiben, um Solarenergie optimal zu nutzen. Dies ist übrigens einer der Gründe für die Fusion von SpaceX und xAI, dem KI-Labor, aus dem SpaceXAI geworden ist.

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