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Studie: Diese Automarken werden in Europa am häufigsten schlecht geparkt

Silberner Mercedes-Sportwagen mit schwarzen Felgen und LED-Scheinwerfern in modernem Showroom.

Laut einer neuen Studie werden Fahrzeuge bestimmter Automarken häufiger schlecht eingeparkt als andere.

Wer hat nicht schon einmal (sehr) tief geseufzt, weil ein freier Parkplatz in Sicht war, um dann festzustellen, dass das Nachbarauto ausgesprochen schlecht abgestellt wurde und das Einparken dadurch schwierig oder sogar unmöglich wird? Der Mietwagenvergleich DiscoverCars.com hat sich dieses allgegenwärtigen Problems angenommen und eine besonders aufschlussreiche Studie veröffentlicht. Sie zeigt, welche Automarken in Europa am häufigsten schlecht geparkt werden.

An der Spitze des Rankings stehen mehrere „Premium“-Marken, darunter Mercedes, BMW und Tesla. Die neue Untersuchung liefert jedoch noch eine weitere Erkenntnis: DiscoverCars.com nahm geparkte Autos in mehreren europäischen Großstädten unter die Lupe – mit einem eindeutigen Ergebnis. In Paris wird am schlechtesten geparkt.

Mercedes: Schlusslicht beim Einparken

Der bekannte Mietwagenvergleich untersuchte knapp 1000 abgestellte Fahrzeuge in Tiefgaragen und auf Außenparkplätzen in Paris, Manchester, Rom, Amsterdam und Barcelona. Bewertet wurden die Qualität des Parkens, das Einhalten der weißen Markierungslinien sowie Verstöße, etwa das unberechtigte Parken auf einem Stellplatz für Menschen mit Behinderung. Selbstverständlich kann jedes Fahrzeug schlecht geparkt werden – von der Limousine über den Kleinwagen bis zum SUV.

Ein Viertel der von DiscoverCars.com beobachteten Mercedes-Fahrzeuge war der Studie zufolge falsch abgestellt und ragte über die eigene Parkfläche hinaus. Auch BMW- und Tesla-Autos fielen durch begrenzte Parkfähigkeiten auf: Die Anteile lagen bei 21,7% beziehungsweise 20,5%.

Breitere Autos treffen auf enge Parkplätze

Diese Hersteller bieten überwiegend größere Modelle an, was das Ergebnis erklären könnte. Die durchschnittliche Fahrzeugbreite in Europa wächst alle zwei Jahre um einen Zentimeter und liegt inzwischen bei mehr als 1,80 Metern, wenn die Außenspiegel eingeklappt sind. Daher überrascht es kaum, dass Parkbuchten, die in den 1970er-Jahren geplant wurden, heute etwas schmal wirken.

Citroën und Barcelona ebenfalls auffällig

Nicht nur Premium-Marken haben in Europa Schwierigkeiten beim Parken. Citroën erreicht mit insgesamt 24,4% falsch abgestellten Fahrzeugen den zweiten Platz im Ranking, insbesondere wegen Autos auf reservierten Stellplätzen für Menschen mit Behinderung.

Von den fünf in der Studie berücksichtigten Städten parken Autofahrer in Barcelona am schlechtesten: Während der europäische Durchschnitt falsch geparkter Fahrzeuge bei 16% liegt, steigt der Wert bei den spanischen Nachbarn auf 19%. Doch auch die französische Hauptstadt bleibt nicht verschont, denn dort beträgt die Quote der Verstöße gegen Parkplatzmarkierungen 18%.

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