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ICE Air startet am 28. Juli 2027 mit Boeing 737-700 und Gulfstream G550

Frau in Uniform blickt am Flughafen auf private Jets und überprüft Flugpläne am Schalter.

ICE Air soll am 28. Juli 2027 starten

Das US-Heimatschutzministerium (DHS) beabsichtigt, den Flugbetrieb der Abschiebefluggesellschaft ICE Air am 28. Juli 2027 aufzunehmen.

Vorgesehen ist eine Flotte von bis zu sieben Boeing 737-700 sowie zwei Gulfstream G550 (C-37B). Die Flugzeuge sollen für Abschiebungen, freiwillige Rückführungen, Hochrisiko-Charterflüge und den Personentransport eingesetzt werden, darunter auch für DHS-Vertreter.

Flotte, Dienstleister und täglicher Betrieb

Ursprünglich hatte die ehemalige Ministerin Kristi Noem das Vorhaben mit einem Budget von 140 Millionen US-Dollar angekündigt. Damit sollten sechs Boeing 737 und zwei Gulfstream G650 beschafft werden. Inzwischen liegt die Verantwortung für die Initiative bei Markwayne Mullin.

Neu ist, dass das DHS die Flotte nicht selbst betreiben will. Stattdessen sollen externe Unternehmen Crews, Sicherheitskräfte und medizinisches Personal bereitstellen, um die Kosten für die Regierung zu senken.

Ob der Betrieb von einem einzigen Basisflughafen aus erfolgt oder auf mehrere Terminals verteilt wird, ist noch offen. Untersuchungen prüfen den Einsatz eines bei grossen Fluggesellschaften verbreiteten Hub-and-Spoke-Modells. ICE Air soll ganzjährig täglich Flüge durchführen.

Höheres Budget für Abschiebungen

Das Abschiebungsprogramm erhielt seit dem Wahlkampf des ehemaligen Präsidenten Donald Trump erhebliche zusätzliche Mittel. Er hatte zugesagt, jährlich eine Million illegaler Einwanderer abzuschieben, wodurch das Jahresbudget von 9,5 Milliarden US-Dollar auf 30 Milliarden US-Dollar stieg.

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