Zwei Milliardäre wollen den Mond erobern. Mit ihrem Antrieb und ihrer Macht gestalten sie die geopolitische und räumliche Zukunft der USA grundlegend neu. Ein Spezialdokumentarfilm beleuchtet diese Entwicklung.
Vergessen Sie staatliche Behörden, die durch ihre Abhängigkeit von öffentlichen Institutionen und bürokratischen Abläufen ausgebremst werden. Der eigentliche Wettlauf zum Mond findet inzwischen zwischen milliardenschweren Vermögen und ausgeprägten Egos statt. So lautet zumindest die These der neuen CNN-Dokumentation Eclipsing Power: Musk, Bezos, and the New Space Race. Sie dürfte sowohl Fans der Weltraumforschung als auch Menschen interessieren, die sich für die grossen gesellschaftlichen Fragen hinter geopolitischen Veränderungen begeistern.
Elon Musk, Jeff Bezos und der neue Wettlauf zum Mond
In der Dokumentation, die am kommenden Sonntag, dem 9. August, erscheint, untersucht CNN, wie das Tech-Duo Elon Musk (Tesla, SpaceX) und Jeff Bezos (Amazon, Blue Origin) die geopolitische und räumliche Zukunft der Vereinigten Staaten prägt. Im Zentrum steht ein grundlegender Strategiewechsel: Die Raumfahrt wird privatisiert, und anstelle etablierter Raumfahrtunternehmen bestimmen vor allem SpaceX und Blue Origin die Konfrontation.
Der rote Faden des Films ist jedoch nicht die persönliche Rivalität zwischen Elon Musk und Jeff Bezos. Vielmehr geht es um das Rennen zum Mond – und um die komplizierte Lage der USA, deren Herausforderer nicht im eigenen Land, sondern in China sitzt. Die Chinesen planen bis 2030 eine bemannte Mission. Der staatliche Wille ist damit eindeutig, doch die Vereinigten Staaten müssen nun zugleich mit Akteuren umgehen, die ebenso engagiert sind und eigene kommerzielle Ziele verfolgen – für Kunden, die längst nicht mehr ausschliesslich Raumfahrtbehörden sind.
SpaceX und Blue Origin: unterschiedliche Ansätze
Obwohl Blue Origin und SpaceX dasselbe Ziel verfolgen, will CNN mit Eclipsing Power: Musk, Bezos, and the New Space Race auch ihre unterschiedlichen Vorstellungen und Vorgehensweisen herausarbeiten. Für die Recherche befragten der US-Sender und seine FlashDocs-Abteilung Bill Nye, den bekannten Botschafter der Planetary Society, ebenso wie Jared Isaacman, den NASA-Administrator, Walter Isaacson, den Biografen von Elon Musk, sowie die Journalistin und Autorin Kara Swisher.
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Die CNN-Dokumentation wird am Sonntag, dem 9. August, erstmals im US-Fernsehen ausgestrahlt. Bereits ab Freitag, dem 7. August, ist sie zudem per Streaming über die Plattform und App des Senders verfügbar. In Frankreich können Zuschauerinnen und Zuschauer das Programm bei bestimmten französischen Anbietern mit Zugang zu CNN International sehen, darunter Orange, SFR, Free und Bouygues Telecom. Andernfalls bleibt ein VPN oder das Warten darauf, dass Drittplattformen wie Netflix oder Prime Video möglicherweise die Rechte am Programm erwerben.
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