Mitsubishi wird den neuen Pajero am 2. September vorstellen und damit die Rückkehr des traditionsreichen Geländewagens auf die internationalen Märkte nach fünfjähriger Abwesenheit markieren.
Das Modell übernimmt erneut die Spitzenposition im Programm der japanischen Marke. Die neue Generation soll an das Konzept anknüpfen, das den Ruf des Pajero begründet hat: eine widerstandsfähige Konstruktion, Allradantrieb und Fähigkeiten für anspruchsvolles Gelände.
Der Mitsubishi Pajero basiert auf dem Mitsubishi L200
Der Pajero erhält den Leiterrahmen des Mitsubishi Triton/L200. Die Plattform wird gezielt angepasst und bekommt unter anderem eine eigenständige Karosserie sowie eine speziell abgestimmte Vorder- und Hinterradaufhängung.
Nach Angaben von Mitsubishi soll diese Auslegung Geländetauglichkeit mit Komfort auf langen Strecken verbinden. Die Konstruktion soll dem Pajero den Einsatz auf unebenem Untergrund und bei stärkeren Stößen ermöglichen, während die Aufhängung Vibrationen mindern und Karosseriebewegungen kontrollieren soll.
Auch das Allradsystem Super-All Wheel Control, kurz S-AWC, ist bestätigt. Diese Technik steuert die Kraftverteilung an den Rädern und koordiniert verschiedene elektronische Systeme, um Stabilität und Vorankommen auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen zu verbessern.
Die drei Anzeigen kehren digital zurück
Mit der neuen Generation greift Mitsubishi eines der prägendsten Merkmale früherer Pajero-Modelle wieder auf. Die drei oben auf dem Armaturenbrett angeordneten Anzeigen werden als Multi Meter neu interpretiert und nun digital ausgeführt.
Das System kann Höhe, die von einem Kompass angezeigte Richtung, Außentemperatur, Längs- und Querneigungswinkel sowie die Drehmomentverteilung zwischen den Rädern darstellen. Dadurch kann der Fahrer das Verhalten des Fahrzeugs beim Geländefahren verfolgen.
Die von Mitsubishi veröffentlichten Teaserbilder zeigen außerdem eine kantig gezeichnete Karosserie, eine senkrechte Frontpartie und eine Lichtsignatur in „T“-Form. Im Innenraum sind digitale Instrumente sowie braune und schwarze Verkleidungen zu erkennen.
Motorisierungen weiter nicht bestätigt
Mitsubishi hat die Motorenpalette bislang nicht bekannt gegeben. Inoffizielle Informationen deuten auf den 2,4-Liter-Biturbodiesel des L200 hin, möglicherweise in Verbindung mit einem Achtgang-Automatikgetriebe.
In der stärksten Ausführung des Pick-ups leistet dieses Aggregat 204 PS und 470 Nm. Zudem wird über elektrifizierte Varianten spekuliert, doch der Hersteller hat bislang keinen Hybridantrieb bestätigt.
Kommt der Pajero nach Europa?
Der 1982 eingeführte Pajero brachte es auf vier Generationen und verkaufte sich mehr als 3,25 Millionen Mal in über 170 Ländern und Regionen. Auch bei der Rallye Dakar erwarb sich das Modell einen ausgezeichneten Ruf: Es gewann 12 Mal, darunter sieben Siege in Folge.
Ob der neue Pajero in Europa angeboten wird, hat Mitsubishi noch nicht geklärt. Die technischen Daten, Zielmärkte und der Zeitplan für die Markteinführung sollen bei der Weltpremiere am 2. September bekannt werden.
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