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Saab präsentiert A3-001 als Konzept für unbemannte Luftkampfplattform in Schweden

Zwei Soldaten stehen auf Flugfeld vor modernem Kampfjet und Display mit Flugzeugschema bei Sonnenlicht.

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Saab hat in Schweden kürzlich ein neues Projekt vorgestellt: ein Modell seines Konzepts A3-001 in Originalgröße. Dabei handelt es sich um eine künftige unbemannte Luftkampfplattform, die das Unternehmen als Bestandteil der nächsten Generation luftgestützter Fähigkeiten vorsieht.

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Saab A3-001 als Konzept für unbemannte Luftkampfsysteme

Die Präsentation auf der Luftschau der schwedischen Streitkräfte am Luftwaffenstützpunkt Malmen zeigt, welche Richtung der schwedische Hersteller bei unbemannten Kampfflugzeugen einschlägt und wie diese künftig Gripen-Jets sowie andere bemannte Plattformen ergänzen könnten. „Derzeit befinden wir uns in einer Phase intensiver Entwicklung, in der wir gemeinsam mit Schweden Technologien untersuchen, die die Grundlage für die nächste Generation von Luftkampfsystemen schaffen werden“, erklärte Peter Nilsson, Leiter des Geschäftsbereichs Advanced Programmes bei Saab.

Statt ein bereits festgelegtes neues Flugzeug darzustellen, dient die A3-001 als konzeptioneller Entwurf für die Zukunft des Luftkampfs. Saab geht davon aus, dass künftige Fähigkeiten nicht allein auf bemannten Flugzeugen beruhen werden, sondern auf der Verknüpfung verschiedener Plattformen, die Informationen austauschen, Aufgaben verteilen und koordiniert handeln können.

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Eine Plattform für besonders risikoreiche Einsätze

Ein zentraler Aspekt des Konzepts sind die Aufgaben, die Saab für die A3-001 vorsieht. Nach Angaben des schwedischen Unternehmens könnte sie für elektronische Kampfführung, die Unterdrückung von Luftverteidigungen und Präzisionsangriffe eingesetzt werden, insbesondere in stark umkämpften Lufträumen. Ihre geringe Beobachtbarkeit und ihr hoher Autonomiegrad sind auf Einsätze ausgerichtet, bei denen bemannte Flugzeuge einem hohen Risiko ausgesetzt wären.

Zugleich grenzt Saab dieses Konzept von den Arbeiten ab, die das Unternehmen gegenwärtig gemeinsam mit Schweden vorantreibt. Das Unternehmen plant, noch vor 2030 Flüge unbemannter Demonstratoren mit kampfflugzeugähnlichen Eigenschaften durchzuführen, während die A3-001 eine mögliche Fähigkeit für die Mitte der 2030er-Jahre verkörpert – vorausgesetzt, Schweden entscheidet sich für diesen Weg.

Zeitplan für Demonstratoren und mögliche Einsatzfähigkeit

Die geplanten Demonstratorflüge sollen zunächst Eigenschaften erproben, die denen eines Kampfflugzeugs ähneln. Die A3-001 selbst bleibt dagegen ein möglicher Ansatz für eine spätere Fähigkeit, deren Verwirklichung von einer entsprechenden Entscheidung Schwedens abhängig wäre.

Die Zukunft des Luftkampfs als System von Systemen

Besonders relevant ist der Vorschlag schließlich, weil er verdeutlicht, wie Saab seine mit Plattformen wie Gripen und GlobalEye gesammelten Erfahrungen weiterentwickeln möchte. Anstatt zwingend einen direkten Ersatz für ein bemanntes Flugzeug vorzusehen, setzt das Unternehmen auf eine Architektur, in der unterschiedliche Systeme koordiniert zusammenwirken und Kampffunktionen untereinander aufteilen können.

Vorerst ist die A3-001 als konzeptionelle Demonstration und nicht als festgelegtes Beschaffungsprogramm zu verstehen. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie eine mögliche Entwicklungsrichtung für die schwedische Luft- und Raumfahrtindustrie erkennen lässt: den Übergang von der Entwicklung einzelner Flugzeuge zu verteilten Kampfsystemen, in denen bemannte und unbemannte Plattformen Informationen austauschen und innerhalb derselben Mission unterschiedliche Aufgaben übernehmen können.

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